Kosovare wollte sich bei St. Florian Polizeianhaltung entziehen
ST. FLORIAN. Ein 42-jähriger kosovarischer Staatsangehöriger fuhr am 15. März mit dem Pkw seines Bruders auf der A1 in Richtung Wien. Eine zivile Fahndungsstreife der Autobahnpolizeiinspektion (API) Neumarkt gab dem Lenker aufgrund seiner auffälligen Fahrweise ein entsprechendes Anhaltezeichen. Er ignorierte es mehrere Male.

Im Zuge dessen wurden mehrere Verwaltungsübertretungen festgestellt. Im Bereich der Autobahnausfahrt St. Florian versuchte der Lenker sich einer weiteren Anhaltung zu entziehen. Schließlich war es den Beamten möglich, den Lenker in St. Florian zur Anhaltung zu zwingen, wobei er einen neuerlichen Fluchtversuch unternahm.
Aufenthaltsverbot
Dabei blieb er im angrenzenden Feld im weichen Erdreich stecken. Der Lenker setzte weiterhin passiven Widerstand, konnte aber schließlich von einem Beamten festgenommen werden. Zwischenzeitlich trafen eine Sektorstreife des Bezirkes Linz-Land sowie eine Streife der API Haid zur Unterstützung ein. Im Zuge der weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den 42-Jährigen ein aufrechtes Aufenthaltsverbot besteht.
Festnahmeauftrag
Eine Alkoholisierung konnte nicht festgestellt werden. Nach Befragung gab er an, dass er aufgrund seines Aufenthaltsverbotes auf keinen Fall von der Polizei kontrolliert werden wollte. Das BFA erteilte einen Festnahmeauftrag. Nach Abschluss der Erstmaßnahmen wurde der 42-Jährige in das Polizeianhaltezentrum nach Linz verbracht. Eine Anzeigeerstattung erfolgt.


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