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Leserartikel Julia Karner, 23.05.2018 08:26

ST. FLORIAN. Anlässlich der „Langen Nacht der Kirchen“ findet am Freitag, 25. Mai in der Stiftsbasilika St. Florian eine Lesung und Orgelmusik zum 300-jährigen Glockenjubiläum statt. Außerdem kann man die Große Glocke auf dem Nordturm besichtigen.

Brucknerorgel Foto: Stift St. Florian
Brucknerorgel Foto: Stift St. Florian

Das Stift St. Florian lädt zum 300-jährigen Glockenjubiläum mit Besichtigung der Großen Glocke auf dem Nordturm ein. In der Stiftsbasilika beginnt um 20.30 Uhr eine Lesung mit Orgelmusik zum Glockenjubiläum. Im Juni 1718, vor 300 Jahren, läutete zum ersten Mal die Große Glocke der Basilika, die größte historische Glocke Österreichs, die schwerste mit 8845 Kilogramm und letzte Glocke, die der Kremser Gießer Matthias Prininger gegossen hat. Im umfangreichen Briefverkehr erfahren Gäste über Freud und Leid des Meisters. Reichliche Archivmaterialien erlauben einen Blick in alle Einzelheiten dieses Großprojektes.

Lesung aus einem Briefwechsel

In der Lesung der Briefe, unterbrochen durch glockeninspirierte Orgelmusik, wird 300 Jahre in der Geschichte zurückgegangen. In diesem Jahr feiern auch zwei weitere Glocken des Hauptgeläutes einen runden Geburtstag. Die Marienglocke und die Florianglocke entstanden beide 1318, also vor 700 Jahren. Die Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Prininger und dem Stift St. Florian wird von Harald R. Ehrl und Clemens Kafka vorgetragen, an der Brucknerorgel und Prozessionsorgel spielt Organist Klaus Sonnleitner. Mit Harald R. Ehrl kann um 22 und 23 Uhr die Große Glocke auf dem Nordturm besichtigt werden.

Weitere Infos: www.langenachtderkirchen.at


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