Jährlich etwa 600 Verletze bei Waldarbeiten
ST. FLORIAN. Jährlich verletzen sich in Oberösterreich etwa 600 Personen bei der Waldarbeit. Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit passieren die meisten Unfälle im Monat November.

Zum Glück nicht beim Forstbetrieb Ebner aus St. Florian. Gemeinsam mit der Feuerwehr und dem Roten Kreuz wurde dennoch ein solches Unfallszenario simuliert. Übungsannahme war, dass sich zwei Mitarbeiter des Forstbetriebes nach Einbruch der Dunkelheit nicht von ihrer Arbeit zurückmeldeten. Nach einer Suchaktion im Waldgebiet wurden die zwei schwerverletzten Forstarbeiter durch die Feuerwehr aus dem schwerzugänglichen Gebiet gerettet und zur weiteren Versorgung an die Mitarbeiter des Roten Kreuzes übergeben. „Die Schwierigkeit bei dieser Übung war nicht nur das schwerzugängliche Gelände sondern auch die Dunkelheit, die das Arbeiten im Wald und die Suche wesentlich erschwerten“, so der Übungsleiter der Feuerwehr St. Florian, Clemens Baier. Zum Glück handelte es sich nur um eine Übung und die Statisten wurden sicher geborgen. „Um Unfälle zu vermeiden oder die Folgen eines Unfalls zu verringern ist die richtige Schutzausrüstung wie Forsthelm und Schnittschutzausrüstung ein absolutes must have“, sagt Christoph Ebner, Inhaber des Forstbetriebs Ebner.


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