Feuerwehren aus ganz Linz-Land übten in St. Florian den Ernstfall
ST. FLORIAN. „Einen Feuerwehrmann auszubilden dauert Jahre, einen zu verlieren nur Sekunden“ – Das Motto der Freiwilligen Feuerwehr St. Florian nahm Hauptfeuerwehrmann Andreas Standhartinger zum Anlass, um nach etwa zehn Jahren (im Bezirk Linz-Land), eine bezirksweite Atemschutz-Heißbrand-Ausbildung nach allen Regeln der Professionalität zu organisieren und durchzuführen.

Mit Unterstützung des Bezirks-Feuerwehrkommandos Linz-Land bot die Freiwillige Feuerwehr (FF) St. Florian – gemeinsam mit der der FF Rohrbach und Bruckhausleiten) – von Freitag, 24. März bis Sonntag, 26. März die Möglichkeit zu einem Training für Atemschutzträger im Brandsimulationscontainer an. Aus der Tips-Region Enns nahmen die Freiwilligen Feuerwehren aus Kronstorf, Asten, Enns, Niederneukirchen, und Hargelsberg die Einladung an. Insgesamt waren etwa 300 Mann im Einsatz.
Die Simulation
Bei der Übung mussten sich die Teilnehmer durch eine 42 Quadratmeter große Brandsimulationsanlage kämpfen – fünf computergesteuerte Brandstellen galt es zu bewältigen. Temperaturen von bis zu 700 Grad Celsius und starke Sichtbehinderung durch (nicht giftigen) Rauch, machten es den Kameraden nicht gerade leicht, die Übung nach Vorschrift zu absolvieren. Geübt wurde in Dreier-Trupps. „Die Ausbildner achten vor allem auf das taktisch richtige Vorgehen. In einer Nachbesprechung werden dann etwaige Fehler erläutert“, erklärt Standhartinger das Prozedere. Außerdem: “Der Trupp wird während der gesamten Übung von einem Trainer begleitet, dabei gewährleisten Gasmesssensoren, Temperaturüberwachung und Not-Aus-Taster höchste Sicherheit. Auch Ersthelfer aus St. Florian sind sicherheitshalber vor Ort.“ Die komplette Übung wurde von den Kameraden in ihrer Freizeit geplant und durchgeführt.


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