Preisverleihung für Artenvielfalt und Lebensraum in St. Florian – eine Initiative des OÖ. Landesjagdverbandes
ST. FLORIAN. Seit Generationen bearbeiten die Menschen den Boden und leben von einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft im Einklang mit der Natur. Auch die Jagd „lebt“ von der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen.

Viele Menschen bemühen sich in kleinen und großen Projekten, oft ganz im Verborgenen, um Biodiversität und die Erhaltung von Lebensräumen in unserem Land. Der OÖ. Landesjagdverband will diese Personen vor den Vorhang holen und schrieb daher einen „Preis für Artenschutz und Lebensraum“ aus. Eine fachkundige Jury wählte nun aus den zahlreichen Einsendungen insgesamt 15 Preisträger aus drei Kategorien aus: Zeichnungen und Aufsätze (für Kinder bis inkl. 4. Klasse Volksschule), Projekte (Schüler, Privatpersonen oder Gruppen sowie Vereine) sowie Vorwissenschaftliche Arbeiten (Schüler).
Natur nachhaltig schützen
Die Preisverleihung fand im Festsaal des Schlosses Hohenbrunn in St. Florian statt. „Wir gratulieren allen Preisträgern ganz herzlich. Die Erhaltung beziehungsweise der Schutz der Artenvielfalt und des Lebensraumes sind unerlässlich, um einen funktionsfähigen Naturhaushalt zu erhalten. Wir wollen mit diesem Preis Möglichkeiten aufzeigen, wie wir die Natur nachhaltig schützen können. Auch noch so kleine Aktionen können große Wirkung haben. Am wichtigsten jedoch ist es, Bewusstsein für den Artenschutz zu schaffen“, zeigen sich LJM-Stellvertreter Herbert Sieghartsleitner und Geschäftsführer Christopher Böck vom OÖ Landesjagdverband erfreut über die vielen Einsendungen.
Danke an Lehrer
Besonders erfreut zeigen sie sich darüber, dss sich ganze Schulklassen, Dorfgemeinschaften oder Vereine an der Ausschreibung beteiligt und sich intensiv mit der Thematik beschäftigt haben. Nur durch dieses Bewusstsein lasse sich nämlich die Artenvielfalt bewahren. Auch Roman Auer, einer der Mitinitiatoren des Preises, ist begeistert vom Interesse und den Ansatz- und Denkweisen der Schüler: „An dieser Stelle dürfen wir uns auch bei allen Lehrern für Ihr Engagement und ihre Unterstützung bedanken.“ Ihn hat auch die Qualität der vorwissenschaftlichen Studien überzeugt, für die zusätzlich zwei Sonderpreise vergeben wurden.


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