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ST. FLORIAN. Drei Tage lang steht in St. Florian die Ausbildung „Atemschutz-Heißbrand“ am Programm. 300 Feuerwehrmänner und -frauen haben sich angemeldet, um in einem 42 Quadratmeter großen Brandsimulationscontainer zu trainieren.

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Die freiwillige Feuerwehr St. Florian bietet mit Unterstützung des AFKdo Enns und des BFKdo Linz-Land die Möglichkeit des Trainings von Atemschutzträgern im Safety & Fire Brandsimulationscontainer aus Deutschland. Diese Gelegenheit lassen sich insgesamt 100 Trupps mit je drei Personen von 57 Feuerwehren aus 14 OÖ Bezirken an diesem Wochenende - 6. bis 8. September - nicht entgehen. „Vor fünf Jahren hatten wir zum ersten Mal die Idee diesen speziellen Container zu nutzen, 2017 fand dann die erste Übung mit damals 86 Trupps aus dem Bezirk Linz-Land statt“, erzählt Organisator Andreas Standhartinger. Ehrengäste aus der Politik, darunter Sicherheitsreferent LR Wolfgang Klinger, Sicherheitssprecher Wolfgang Stanek sowie Klubobfrau Helena Kirchmayr und St. Florians Vizebürgermeister werden am 7. September das Feuerwehrhaus in St. Florian und den Übungsplatz besichtigen.

Eckdaten zur Ausbildung

Die 42 Quadratmeter große Brandsimulationsanlage ist gasbefeuert und rechnergesteuert. Geübt wird in Trupps mit je drei Mann. Diese haben vier verschiedene computergesteuerte Brandstellen und eine „Flash-Over“ Simulation innerhalb von mindestens 20 Minuten zu bewältigen. In dem Container herrschen bis zu 700 Grad Celsius und der Rauch behindert stark die Sicht. Gestartet wird am Dach des Simulationscontainers. Über eine Treppe gelangen sie in das Innere. „Das ist die erste Herausforderung. Durch die Hitze und dem Rauch von unten ist das, wie wenn man in einem Kamin steht“, erklärt Besitzer des Brandcontainers Pepe Blaul. Es folgen zwei in Flammen stehende Gasflaschen und eine spezielle Türöffnung. Im zweiten Raum wartet ein Regal mit Benzinkanister und Camping-Gasflasche sowie ein brennender Elektromotor. Während der gesamten Übung wird der Trupp von einem Trainer begleitet und nach der Absolvierung der Brandsimulationsanlage folgt eine Nachbesprechung.


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