Erster Redewettbewerb an der HLBLA St. Florian
ST. FLORIAN. Premiere an der HLBLA St. Florian: Ende Februar fand zum ersten Mal ein Redewettbewerb statt. Die sechs Finalisten aus den zweiten Jahrgängen hielten ihre Reden zum Thema „Landwirtschaft und Klimaschutz“.

An der Höheren Landwirtschaftlichen Bundeslehranstalt St. Florian beinhaltet das Unterrichtsfach Deutsch für die zweiten Jahrgänge zusätzlich zwei Stunden „Präsentation und Kommunikation“. Der Fokus liegt hier auf der Praxis, dennoch wird diese durch theoretische Aufarbeitungen unterstützt.
Klimanotstand hat viel verändert
Seitdem an der HLBLA St. Florian am 12. Juni 2019 der Klimanotstand ausgerufen wurde, hat sich sehr viel verändert. Leider laufen die Prozesse, die durch den erhöhten Treibhausgasausstoß verursacht werden, wesentlich schneller ab, als die Wissenschaftler berechnet haben. Der Ansatz der Schule ist es, den Schülern das Wissen über die Zusammenhänge der Klimakrise zu vermitteln und zu motivieren, selbst aktiv zu werden. Die HLBLA St. Florian unterstützt die Schüler dabei, damit sie sich für ihre Zukunft engagieren können.
Der Redewettbewerb
Um auf die besondere Dringlichkeit des Themas hinzuweisen, haben es sich die Schüler der beiden zweiten Jahrgänge gemeinsam mit ihrer Deutschprofessorin, Carina Wöckinger, zu Schulbeginn zum Ziel gesetzt, einen Redewettbewerb zum Thema „Landwirtschaft und Klimawandel“ zu organisieren. Die Schüler suchten und erarbeiteten sich hierzu selbständig ihr individuelles Thema und nutzten für die Recherche der passenden Informationen Bücher, Zeitschriften und das Internet. Anschließend wurden die eigenständigen Reden verfasst, mit einer ungefähren Länge von etwa fünf Minuten. Nach Korrektur und Verbesserungen durch die Deutschprofessorin begann das eifrige Proben und Üben der Reden. Währenddessen erarbeiteten die Schüler gemeinsam Kriterien für eine gute Rede. Dazu analysierten sie im Unterricht unterschiedliche herausragende (zumeist historische) Reden und fixierten Kriterien, wie ein angemessenes Sprechtempo, eine ruhige Körperhaltung, eine deutliche Aussprache, eine gute Gliederung sowie natürlich die Qualität des Inhaltes. Mittels einer klasseninternen Vorentscheidung wurden pro Klasse drei Finalisten gewählt, welche am 27. Februarbeim Redewettbewerb ihr Talent zeigen konnten.
Die Gewinner
Die Themen aller 44 Reden waren äußerst unterschiedlich und jeder hat sein persönliches Lieblingsthema gefunden, wobei die Inhalte von technologischen Aspekten der Landwirtschaft bis hin zur Frage reichten, ob die Landwirtschaft wirklich als Klimakiller Nummer eins bezeichnet werden darf. Eine Jury bewertete die Reden und kürte die Gewinner.
1. Platz: Sebastian Zechberger (2b) /Thema: „Abgasstufe 5: Welche Veränderung bewirkt das Inkrafttreten dieser?“
2. Platz: Gregor Falthansl-Scheinecker (2b) / Thema: „Die politische Auseinandersetzung mit dem klimabedingten Handeln der österreichischen Politik“
3. Platz: Julian Ratzenböck (2a) / Thema: „Engerlings-Bekämpfung im Grünland“
4. Platz: • Anna Dorninger (2b) / Thema: „Inwiefern kann der Klimawandel mit der Borkenkäfer-Problematik in Österreich in Verbindung gebracht werden?“
• Martin Killingseder (2a) / Thema: „Auswirkungen des Klimas auf die Begrünung inkl. mögliche Alternativen für die Zukunft“
• Daniel Horner (2a) / Thema: „Vor- und Nachteile eines Melkroboters“


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