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ST. FLORIAN. Der 10. Römer-Rastplatz am oberösterreichischen Donauradweg wurde adurch Landtagspräsident Viktor Sigl, Bürgermeister Robert Zeitlinger, Harald Kopececk (Geschäftsführer BAUAkademie Oberösterreich), Baumeister Herbert Pichler (Obmann BAUAkademie Oberösterreich) und Donau-Vorsitzenden Friedrich Bernhofer feierlich in St. Florian eröffnet.

Foto: WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH
Foto: WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH

Der römische Meilenstein wurde von den Florianer Sängerknaben enthüllt und der Platz von Ferdinand Reisinger vom Stift St. Florian gesegnet. Das Bläserensemble der HLBLA St. Florian sorgte für die musikalische Umrahmung der Eröffnung, mit der die Halbzeit des Projektes am oberösterreichischen Donauradweg gefeiert wurde.

Römische Geschichte

Ziel ist die Vermittlung der römischen Geschichte auf 20 Rastplätzen am Donau-Limes, der ehemaligen Nordgrenze des römischen Weltreiches. Auf dem neu errichteten Rastplatz in St. Florian wird kurz und spannend auf das Thema römische Provinzverwaltung eingegangen. Der Römer-Rastplatz informiert im Besonderen über den Heiligen Florian.

Rastplätze informieren

Die Rastplätze bestehen aus einer Sichtbetonsäule, die an einen römischen Meilenstein erinnert, einen vom Künstler Miguel Horn geschaffenen Römerkopf trägt und Informationen über die Standort-Gemeinde, den Donauradweg und die Römer beinhaltet, sowie einer fünf Meter langen Rastbank in Beton und Stein und einem befestigten Boden aus Donau-Kieselsteinen. Die Architektur lehnt sich an Gestaltungselemente der Römerzeit an. Entworfen wurden die Rastplätze von Lukas Beltrame von der Kunstuniversität Linz, der 2013 als Sieger eines Wettbewerbes hervor gegangen ist.

Landesaustellung 2018

2018 wird sich die oberösterreichische Landesausstellung in Enns und entlang der Donau bis Passau thematisch auf den Römischen Donau-Limes, die ehemalige Grenze des römischen Weltreiches, konzentrieren. Im Laufe der nächsten Jahre soll der gesamte Donau-Limes von Regensburg bis zum Schwarzen Meer auch UNESCO-Welterbe werden. Und zu dieser Thematik passend wird auch der heimische Baunachwuchs einen nachhaltigen Beitrag leisten. Die Baulehrlinge der BAUAkademie Oberösterreich werden unter Leitung von Bmstr. Roland Mittendorfer insgesamt rund 20 Rastplätze errichten. Diese werden zwischen Passau und Grein bis zur Landesausstellung in Enns aufgestellt und sollen den zahlreichen Radtouristen an beiden Donauufern als willkommene Raststellen mit Informationen zum römischen Erbe in Oberösterreich dienen. Bei nationalen und internationalen Berufswettbewerben haben Oberösterreichs Bau-Lehrlinge ihr Können und ihre Leistungsfähigkeit bereits vielfach bewiesen. „Wir sind stolz auf das Können unserer Bau-Lehrlinge und mit dem Bau der Römerrastplätze kann man sich dann auch entlang der Donau ein Bild machen“, verweist Baumeister Herbert Pichler, der Obmann der BAUAkademie Oberösterreich auf ein einmaliges Imageprojekt.

Maßgebliche Beiträge

„Der Donauradweg zählt zu den touristischen Leuchttürmen in Oberösterreich und wurde vom deutschen Fahrradclub ADFC mit vier Sternen ausgezeichnet. Daher ist es erfreulich, dass die Abteilungen Wirtschaft und Kultur des Landes OÖ maßgebliche Beiträge zur Finanzierung der neuen Römer-Rastplätze leisten und die BAUAkademie, die Bauinnung der Wirtschaftskammer OÖ, die Kunstuniversität Linz, das oberösterreichische Landesmuseum, die Marktgemeinde und der Tourismusverband gemeinsam mit der Tourismus-Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich wichtige Beiträge zur Verwirklichung geleistet haben“, freut sich Friedrich Bernhofer, Vorsitzender der Donau Oberösterreich.


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