2:4 gegen Vorwärts: Sängerknaben weiter auf Abstiegskurs
ST. FLORIAN/ST. VALENTIN. Am 16. Spieltag der Regionalliga Mitte gastierte die Union TTI St. Florian beim SK Vorwärts Steyr und musste eine 2:4-Niederlage hinnehmen.

Dabei sah zunächst alles ganz vielversprechend aus, als Rexhe Bytyci bereits in der zweiten Spielminute die Sängerknaben mit 1:0 in Führung brachte. Etwa eine halbe Stunde lang hielt die Führung, dann sorgte Yusuf Efendioglu für den Ausgleichstreffer. Sieben Minuten später erhöte Michael Halbartschlager auf 1:2 aus Sicht der Gäste. Noch schien nichts verloren.
Chance gewittert
Geschlagen gaben sich die Florianer-Kicker also noch lange nicht und durften in der 41. Spielminute erneut jubeln. Abermals war es Rexhe Bytyci, der rechtzeitig zum Pausenpfiff das Unentschieden herstellte. Die Hoffnung lebte bis weit in die zweite Halbzeit hinein. Die Vorentscheidung fiel schließlich in Minute 73, die entgültige in der 83.: Josip Martinovic und Yusuf Efendioglu (zum Zweiten) bescherten Steyr schlussendlich den Sieg.Für St. Florian war dies die 13. Niederlage in der laufenden Saison.
OÖ-Liga
In der 13. Runde gastierte der ASK Case IH Steyr St. Valentin in Wallern. Der letztjährige Landesligameister hatte am Donnerstag sensationell der Hertha aus Wels die zweite Saisonniederlage zugefügt und dem Titelaspiranten beim verdienten Heimerfolg die Grenzen aufgezeigt. Beim Veruch, an die starke Leistung anzuknüpfen mussten die Niederösterreicher eine empfindliche 0:3-Niederlage hinnehmen.
Physische Belastung
„Man muss heute den Gegnern zum Sieg gratulieren, weil sie das spielerisch wirklich gut gemacht haben. Interessant wäre es geworden, wenn uns der Anschlusstreffer gelungen wäre. Dem war nicht so und mit dem dritten Gegentreffer war die Partie dann entschieden. Es ist natürlich eine physische Belastung, wenn du innerhalb von 48 Stunden zweimal spielen musst. Das soll aber nicht als Ausrede gelten, denn die Wallerner haben absolut verdient gewonnen. Der erste Treffer war aber eine Abseitsstellung, das war natürlich sehr bitter für uns“, so Harald Gschnaidtner, Trainer des ASK Case IH Steyr St. Valentin.


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