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Auch Bischof Scheuer erwies verstorbenem Altpfarrer von St.Georgen am Walde die letzte Ehre

Markus Hochgatterer, 02.02.2018 13:55

ST.GEORGEN AM WALDE. Für tiefe Bestürzung in der Pfarrbevölkerung der Region sorgte die Nachricht vom Ableben des emeritierten Pfarrers von St. Georgen am Walde. Heute wurde Josef Ortner-Höglinger, der am 27. Jänner im 79. Lebensjahr im SENIORium Bad Kreuzen verstorben ist, an seiner alten Wirkungsstätte beerdigt. 

Josef Ortner-Höglinger fühlte sich zeitlebens im Kreise seiner Mitmenschen stets wohl. Foto: Raffetseder

Groß war am Vormittag die Anteilnahme beim Begräbnisgottesdienst in St. Georgen am Walde. Neben vielen langjährigen Wegbegleitern aus der Region, erwiesen unter anderem auch der Bischof der Diözese Linz, Manfred Scheuer, sowie Altbischof Maximilian Aichern, dem verstorbenen Konsistorialrat die letzte Ehre.

Langjähriges Wirken im Nord-Osten des Bezirkes

Seit er 1976 zum Pfarrer von St. Georgen am Walde bestellt wurde, prägte Josef Ortner-Höglinger das Geschehen der Region in vielen Funktionen mit. Nach seiner Emeritierung 2011 stand er noch bis 2015 als Kurat für Aushilfen zur Verfügung. Ortner-Höglinger war von 1997 bis 1999 außerdem Pfarrprovisor von Dimbach, anschließend bis 2011 Pfarrprovisor und Pfarrmoderator von Pabneukirchen sowie von 2004 bis 2010 zusätzlich auch Pfarrprovisor von St. Thomas am Blasenstein.

Abschied vom Ehrenbürger

Sein Wirken um das Wohl der Menschen in seinen zu betreuenden Gemeinden, allen voran aber sein beherztes Engagment in St.Georgen am Walde, brachte ihm im Jahr 1999 die Ernennung zum Ehrenbürger ein. Darauf, dass diese Auszeichnung nur wenigen, besonderen Menschen vorbehalten ist, wies etwa Bürgermeister Franz Hochstöger in seine Rede hin. Besonders hervorgehoben wurde Ortner-Höglingers guter Draht zu den Menschen. Er hat jedes Haus im Ort mindestens ein Mal besucht und war für viele Einwohner der Region Ansprechpartner in unterschiedlichen Lebenslagen. Zeit seines Wirkens hielt der Seelsorger in der Region rund 900 Taufen, 350 Eheschließugen sowie 720 Begräbnisse ab. Nun begleiteten ihn viele seiner vertrauten Personen auf dem letzten Weg.


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