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Kinderbetreuungseinrichtung Zwergennest erleichtert Kleinkindern den Wechsel in den Kindergarten

Thomas Lettner, 30.10.2019 12:00

ST. GEORGEN AM YBBSFELDE. Seit 2013 gibt es in St. Georgen am Ybbsfelde die Kleinkindbetreuungseinrichtung „Zwergennest“. Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren werden dort von zwei Pädagoginnen betreut.

Die Kindergartenkinder durften Aufgaben der Lego-Roboter lösen. Foto: Schulzentrum Ybbs
Die Kindergartenkinder durften Aufgaben der Lego-Roboter lösen. Foto: Schulzentrum Ybbs

Die Kinderbetreuungseinrichtung Zwergennest bietet Platz für maximal 15 Kinder. In einer meist dreiwöchigen Eingewöhnungsphase gemeinsam mit einem Elternteil werden die Kinder an die neue Umgebung gewöhnt. Die Aufenthaltsdauer eines Kindes beträgt pro Woche mindestens zwei Tage. Ein Besuch des Zwergennests steht nicht nur Kindern aus St. Georgen am Ybbsfelde, sondern allen Kindern aus der Kleinregion Ybbstal offen. Die Eltern bezahlen einen Beitrag, der von den Mitgliedsgemeinden gefördert wird.

Lernen von anderen

Das Zwergennest ist vorübergehend im NÖ Landeskindergarten St. Georgen am Ybbsfelde untergebracht. Die Vernetzung der Bildungs- und Tagesbetreuungseinrichtungen ist sehr wichtig. Durch gute Kommunikation wird gelebtes Miteinander möglich. Da täglich gruppenübergreifend gearbeitet wird, können die Kinder von den verschiedenen Talenten, Herangehensweisen und Persönlichkeiten der anderen Kinder und Erwachsenen profitieren und lernen. Durch die gemeinsame Nutzung von Räumlichkeiten und die Vertrautheit zu den Erwachsenen wird den Kindern außerdem der anstehende Wechsel in den Kindergarten erleichtert.

Technik-Interesse wecken

Im Kindergarten St. Georgen war wie schon voriges Jahr das Schulzentrum HAK/HAS/IT-Ybbs zu Besuch. In der HTL wurden im Vorhinein kleine Lego-Roboter programmiert. Die SZ Media Agency teilte sich in zwei Gruppen auf und löste mit jeweils einer Kindergartengruppe auf spielerische Weise einige Aufgaben, die die Lego-Roboter an sie stellten. Ein Roboter mit Ultraschall-Sensor wurde auf seinem Weg quer durch den Raum geleitet. Um den Roboter zu steuern, bauten die Kinder einen seitlich begrenzten Weg. Das technische Interesse, die Begeisterung und die Kreativität der Kinder werden dadurch sehr stark angeregt.


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