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URFAHR-UMGEBUNG. Das SPÖ Gemeindenetzwerk Urfahr West fordert strukturelle und finanzielle Unterstützung von Bund und Land, damit sich alle Gemeinden ein zeitgemäßes und modernes Kinderbetreuungsangebot leisten können.

David Allerstorfer, Karl Luckeneder, Martin Pawlicek, Victoria Hofstätter, Gabriele Plakolm-Zepf, Max Kaindlstorfer, Beverly Allen-Stingeder und Stefan Guggenberger fordern bessere finanzielle Unterstützung der Gemeinden. (Foto: Allerstorfer)

„Unser Ziel ist es, für unsere Familien ein zeitgemäßes Kinderbetreuungsangebot in den Gemeinden zu schaffen. Für St. Gotthard heißt das etwa, vorausschauend und nachhaltig zu handeln und die erste Krabbelstube in der Gemeinde zu errichten.“ Davon ist die ausgebildete Pädagogin und Obfrau des Bildungsausschuss in St. Gotthard, Victoria Hofstätter, überzeugt. Den Lokalpolitikern des Gemeindenetzwerkes geht es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und um hochwertige Angebote für die Jüngsten unserer Gesellschaft. „Kinderbetreuung heißt nicht Kinder abgeben, Kinderbetreuung heißt Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, und gleichzeitig Familien bei der Bewältigung der Arbeitsrealität zu unterstützen. Das ist so wichtig für eine funktionierende Gesellschaft,“ erklärt Gabriele Plakolm Obfrau des Ottensheimer Bildungsausschusses.

Gerade in der Coronakrise wichtig

Die Angebote im Bezirk sind sehr unterschiedlich. Das zeigt auch das Beispiel Feldkirchen. „Wir haben im Bezirk die Erfahrung gemacht, dass nicht für alle Familien Oma oder Opa die Kinderbetreuung in den Ferien übernehmen können. In Feldkirchen gibt es beispielsweise eine ganzjährige Kinderbetreuung. Das ist ein tolles Angebot und gerade in Zeiten der Coronakrise wichtig, weil vielfach der Urlaub schon vor dem Sommer verbraucht werden musste,“ so Andrea Pawlicek, die stellvertretende Vorsitzende der Kinderfreunde Mühlviertel.


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