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Gründer wollen mit einer Greißlerei ein Zeichen für Regionalität setzen

Leserartikel Peter Führer, 28.01.2016 09:55

ST. LEONHARD/FORST. Zwei Freunde wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Michael Hörmann und Barbara Bürgmayr-Posseth wollen mit ihrer Greißlerei Produkte und Lebensstile der Region an Mann und Frau bringen.

Lange Zeit galt das Greißlersterben als unabwendbar. Jetzt stellen sich zwei Unternehmensgründer gegen diese Entwicklung und setzen mit dem Plan, eine Greißlerei zu gründen, Wiederbelebungsmaßnahmen für die Branche der kleinen Lebensmittelhändler. Ab Mitte Februar wird das ehemalige „Reisnerhaus“ am Hauptplatz in St. Leonhard in ein kleines Lebensmittelgeschäft umgewandelt. Im Sortiment sollen dann regionale Produkte sein. „Kleine Landwirte haben das Problem, dass der Warenverkauf zusätzlich zur Produktion sehr aufwändig ist. Unser Geschäft wird eine Sammelstelle für regionale Produkte werden. Das erleichtert den Kauf und Verkauf und belebt den Ort“, erläutert die aus Kilb stammende Mitgründerin Barbara Bürgmayr-Posseth das Geschäftsmodell.

Freunde fürs (Geschäfts)Leben

Gemeinsam mit ihrem guten Freund Michael Hörmann entschloss sie sich im Jahr 2015 für den Weg in die Selbstständigkeit. Wie die beiden zusammengefunden und warum sie sich zur gemeinsamen Unternehmensgründung entschieden haben, ist schnell erklärt: „Wir kennen uns schon länger, sind gute Freunde geworden und ergänzen uns hervorragend. Ich habe viel Erfahrung in der Gastronomie gemacht, Michael kommt aus der Landwirtschaft und kümmert sich um die kaufmännischen Belange“, schildert Bürgmayr-Posseth.

Eröffnet soll „d“Greisslerei“ – so der Name des Geschäftes – im Mai werden. Dann, so Hörmanns und Bürgmayr-Posseths Idee, könnten die Räumlichkeiten neben dem „Shopping“ zusätzlich auch als Treffpunkt und für Veranstaltungen genützt werden. „Wir wollen zum Beispiel Vorträge zu Themen wie Umwelt oder Verkauf organisieren. Auch Produzenten werden sich präsentieren können. Es soll ein Austausch zwischen Käufer und Verkäufer entstehen“, betont Hörmann.


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