Granitblüte in St. Marien
ST.MARIEN. Im Garten der Familie Huber aus St. Marien erschuf der französische Künstler Daniel Monnier in den letzten Monaten ein ganz besonderes Kunstwerk: eine 2,5 Tonnen schwere Granitskulptur.

Das Kunstwerk stellt eine „Fantasieblüte“ dar und wurde in den letzten sechs Monaten von dem Skulpteur Monnier als Gastgeschenk für Anne-Marie und Bert Huber aus St. Marien gefertigt. „Es ist ein Wahnsinn, was unser Freund aus dem Granitblock gemacht hat – ursprünglich wog der Stein satte sieben Tonnen“, berichtet Bert Huber im Tips-Gespräch. Das Ehepaar Huber und den Künstler, der in Frankreich lebt, verbindet bereits eine jahrzehntelange Freundschaft. „Meine Frau ist selbst Künstlerin und arbeitete früher eine Zeit lang in Frankreich. Dort lernte sie Daniel Monnier kennen und seitdem besuchen wir uns gegenseitig, einmal in Frankreich, einmal in Österreich“, erzählt der 76-Jährige.
Monnier in St. Marien
Monnier selbst ist in seinem Heimatland nicht unbekannt: Geboren 1941 im Senegal, übersiedelte er mit zwölf Jahren nach Frankreich. Spezialisiert hat sich der Bildhauer auf Stein-Skulpturen, die er selbst meißelt. In Oberösterreich arbeitet er gerne, „hier gibt es das härteste Granit der Welt“, sagt Monnier.“Bald hat unser Freund das Einzelstück in unserem Garten fertiggestellt. Daniel arbeitet von 8 bis 19 Uhr daran, er hat so viel Freude damit. Er meißelt nur noch das Epitaph, dann ist das Kunstwerk fertiggestellt. Wir freuen uns sehr, das wird wahrscheinlich einmal unser Grabstein“, lacht Huber abschließend.<


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