Erstes Heimspiel in der Landesliga
ST. OSWALD. Mit Samstag, 24. September, war endlich der Tag des lang ersehnten ersten Heimspiels in der OÖ Landesliga gekommen. Top aufgestellt und mit der Unterstützung zahlreicher Fans wollten die SVO-Girls zuhause natürlich nicht enttäuschen. Die Zuschauer sollten sehen, dass man in der höheren Liga gut mithalten kann.

Eröffnet wurde das Match gegen den weit angereisten Gegner Hochburg-Ach bei bestem Fußballwetter von Schiedsrichter Erich Kraml. Von Beginn an ging es zweikampfbetont zur Sache. Gleich in der vierten Minute bot sich für St. Oswald eine vermeintlich hundertprozentige Chance. Nadine Ecker vergab einen Stanglpass von Eva Kern denkbar knapp. Einige Zeit später marschierte Eva Kern alleine auf die gegnerische Schlussfrau zu, verpatzte jedoch den Abschluss. Die Hintermannschaft der SVO-Girls stand kompakt und ließ nichts anbrennen. Vor allem die beiden Sechser Nici Etzelstorfer und Carina Reindl kämpften unermüdlich und entlasteten schon früh die Verteidigung. Was die St. Oswalder Torfabrik betrifft, packte erst Lea Pilgerstorfer in Minute 38 eine Gelegenheit beim Schopf. Sie katapultierte das runde Leder ins rechte Kreuzeck. Hier war die Torfrau von Hochburg-Ach machtlos. Mit dem knappen, aber verdienten 1:0-Vorsprung ging man in die Pause.
In Hälfte zwei wollte St. Oswald alles daran setzen, um die Führung auszubauen. Obwohl die SVO-Damen zahlreiche Chancen vorfanden, ließ der nächste Treffer bis zur 73. Minute auf sich warten. Kapitän Eva Kern nahm sich die Worte der Trainer zu Herzen und spielte diesmal die gegnerische Torfrau gekonnt aus und netzte zum 2:0 ein. Fortan waren immer mehr die Oswalderinnen am Drücker und so bot sich ziemlich genau dasselbe Bild, wie schon in Minute 73 den Zuschauern: Vier Minuten vor Schluss netzte Eva Kern abermals nach einer Eins-Gegen-Eins-Situation mit Hochburg-Achs Schlussfrau ein zweites Mal zum 3:0 Endstand ein. In Summe gesehen war es eine starke Mannschaftsleistung, die die USV St. Oswald Damen zum Besten gegeben haben, obwohl man sicherlich mehr Chancen hätte verwerten müssen. Eine Spielerin ist besonders hervorzuheben: Torfrau Sandra Wiesinger, die sich bereit erklärte, für Melanie Pum einzuspringen. Auch wenn das Tor nicht ihre Lieblingsposition ist, meisterte sie ihre Aufgabe mit Bravour und hielt den Kasten gegen Hochbrug-Ach sauber.


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