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"Da berühren sich Erde und Himmel" - eine Skulptur von Karl Schwediauer

Leserartikel Julia Karner, 08.04.2019 09:31

ST. PANTALEON-ERLA. Im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten wurde eine neue große Metallskulptur von dem Metallkünstler Karl Schwediauer aus Erla präsentiert und gesegnet.

Foto: Bildungshaus St. Hippolyt
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In einem längeren Prozess zwischen dem Metallkünstler Karl Schwediauer aus der Gemeinde St. Pantaleon-Erla und Erich Wagner-Walser und Franz Moser vom Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten entstand eine große Metallskulptur, die im Innenhof auf die Kapelle als einen religiösen Ort hinweist, ohne sich auf eine Deutung zu fixieren.

Schwediauer präsentiert sein Werk

Karl Schwediauer sagt zu seinem Werk: „Ich habe zwei Zugänge gewählt: Einerseits den Zugang über das Meditative, Seelische, das für ein gefühlvolles Sich-Einlassen, für Glauben und Vertrauen steht und das Numinose, Geheimnisvolle symbolisiert. Andererseits soll die Skulptur aber auch die Verbindung herstellen zwischen unserer erfahrbaren, rational durchgeplanten Welt und dem vorbewussten, nicht erklärbaren Raum darstellen, also zwischen Erde und Himmel. Die Grenze zwischen Erde und Himmel ist fließend.“ Generalvikar Eduard Gruber legte zum einen den Text von der Jakobsleiter aus dem Buch Genesis aus, wo Jakob in einer Vision Engel auf einer Leiter oder Treppe auf und niedersteigen sieht, zum anderen interpretierte er die Figuren als die sich aufrichtende Bewegung eines Menschen, dem im Aufbruch die himmlischen Mächte unterstützend entgegen kommen.


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