Auftreten gegen sexuellen Missbrauch (mit Fotoserie)

Während Österreich über die „gsunde Watschn“ diskutiert, sitzen andernorts unschuldige Kinder im Gefängnis und werden tagtäglich Opfer von sexueller Gewalt. Doch was kann man tun wenn die Realität so grausam ist, dass Worte allein nicht zu genügen scheinen? Man tanzt und singt dagegen an um die Welt über eine der schlimmsten Gräueltaten, den sexuellen Missbrauch an Kindern, aufzuklären. Dafür entschieden sich zumindest die Jugendlichen der philippinischen AKBAY Theatergruppe. Sie kamen nach Österreich um am vergangenen Samstag erstmals ihr selbstgeschriebenes Musical „Once we had a dream“ im Gemeindezentrum Eichgraben aufzuführen. Keine leichte Kost für das Publikum, handelt das Stück doch von den Machenschaften des Menschenhandels und dem sexuellen Missbrauch an philippinischen Kindern. Doch trotz der Schwere des Themas zeigte man sich in Eichgraben beeindruckt von der Intensität der Darstellung mit der die jugendlichen Darsteller mit Theater und Kunst auf ihr gemeinsames Schicksal aufmerksam machen wollen. Dabei unterstützt werden sie von dem Verein PREDA. Bereits seit 20 Jahren kämpft die, vom mehrfach für den Friedensnobelpreis nominierten irischen Priester Shay Cullen, gegründete PREDA-Organisation dafür philippinische Kinder aus Bars, Nachtclubs und Gefängnissen zu befreien und ihnen ein neues sicheres Zuhause zu geben. Bisher konnte PREDA 500 Kindern nach ihrer Befreiung mit Therapien und Ausbildungen eine bessere Zukunft ermöglichen. ZUR FOTOSERIE Text und Fotos: Anja Einsiedl


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