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TRAISMAUER. Mit ihrem Beharrungsvermögen haben es die Windkraftgegner in Traismauer erreicht, dass das Thema das Tagesgeschehen der idyllischen Traisenstadt eindringlich beherrscht. Denn obwohl eine Volksbefragung mit 1601 Stimmen (65% der Befragten) ein Ja zur Windkraft ergab, stemmen sich die Gegner gegen diese Entscheidung (Tips berichtete u.a. hier).

Argumentationsgefechte in Traismauer für und gegen eine Windkraftanlage. Im Bild Windräder nahe Traismauer zwischen Obritzberg und Herzogenburg. Foto: Pelz

Die von den Stadtvorderen herbeigeführte Volksentscheid sei mit propagandistischen Mittel betrieben worden, so der Vorwurf. Anfang August bekamen sie neue Mitstreiter, nämlich eine regionale Ärztegruppe: „Die Ärzte (Dr. Petrak, Dr. Pramendorfer, Dr. Lukestik, Dr. Hörhan, Dr. Rabl) wollen die Geschehnisse in Traismauer so nicht zur Kenntnis nehmen und engagieren sich nun geschlossen und intensiver in diese Angelegenheit“ , heißt es in einem internen Informationsschreiben. Sie bringen u.a. gesundheitliche Bedenken gegen das Windkraftprojekt vor.

Nun sammelte man Unterschriften für einen Initiativantrag im Gemeinderat. Mit dem gestrigen Tag, also dem 19. August 2015, startete der unter Druck geratene Bürgermeister Herbert Pfeffer (SP) eine  “strategische Umweltprüfung“ wo untersucht wird, wie Gesundheit, Freizeit, Landschaft und Naturraum von einem Windpark beeinflusst werden könnten.

Pfeffer legt die Ergebnisse der Untersuchungen durch das Land NÖ offen. Bis 30 September haben die Traismauer zu den Öffnungszeiten der Gemeinde Einsichtsmöglichkeit. Außerdem soll es am 4. September eine öffentliche Infoveranstaltung in der Turnhalle geben, und zwar von 14 bis 20 Uhr.


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