Interkulturelle Kochabende: „Kochen verbindet die Menschen“
PRINZERSDORF. (Nächsten-)Liebe geht durch den Magen – das verdeutlicht ein Team von engagierten Gemeindebürgern, das interkulturelle Kochabende veranstaltet.

Ein österreichisches Menü mit Kürbissuppe, Hühnerschnitzel und Apfelkuchen stand im Zentrum des ersten interkulturellen Kochabends in der Schulküche der Neuen Mittelschule – zubereitet von Prinzersdorfern sowie afghanischen und indischen Asylwerbern und Flüchtlingen.
„Lokales Engagement“
„Die Projektidee ist aus aktuellem Anlass entstanden. Lokales Engagement ist nun wichtig und Kochen verbindet die Menschen. Beinahe jeder kocht und isst gerne“, ist Carina Frischauf vom Organisationsteam überzeugt. Ziel sei es, neue Netzwerke zu schaffen, Kontakte zu knüpfen und zu intensivieren sowie Vorurteile und Ängste abzubauen. „Als wir den Asylwerbern zum ersten Mal von der Idee eines gemeinsamen Kochabends erzählt haben, gab es nur sehr positives Feedback und volle Begeisterung“, freut sich Frischauf. Und auch seitens der Gemeinde habe es bisher nur erfreuliche Rückmeldungen gegeben. „Sicher ist mir klar, dass es Menschen gibt, die nicht so positiv auf die interkulturellen Kochabende reagieren könnten, aber sie haben bisher geschwiegen“, so Frischauf.
„Tu was, dann tut sich was“
Bei der Organisation der Kochabende unterstützt wird das Team rund um Frischauf von „Tu was, dann tut sich was“. Dabei handelt es sich um ein Sozialfestival, das bis 2016 in der Region Traisen-Gölsental stattfindet und das es sich zum Ziel gemacht hat, das Zusammenleben in der Region menschlicher zu machen.
Weitere Kochabende
Dem ersten interkulturellen Kochabend werden noch weitere folgen. „Ein afghanischer und ein indischer Abend in kleinem Rahmen sind bereits geplant“, freut sich Frischauf.


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