European Championship Maribor: Pielachtaler Sportschütze unter den besten Zehn
RABENSTEIN AN DER PIELACH. Erneut mannschaftlich stark präsentierten sich die Österreicher beim Liegendbewerb (Einzelwertung) mit dem Kleinkalibergewehr im Rahmen des European Championships in Maribor (Slowenien). Mit Stefan Raser und Alexander Schmirl - Letzterer kommt aus Rabenstein an der Pielach - konnten sich gleich zwei der drei ÖSB-Athleten für das EM-Finale qualifizieren. Die Ergebnisse: Raser wurde guter Sechster, Schmirl wurde Siebter.

Stefan Raser beendete die Qualifikation mit insgesamt 626,3 Ringen als Dritter. Dabei schoss der Oberösterreicher besonders in der ersten und den letzten beiden Serien (jeweils 105,2 Ringe) ausgezeichnet. Auch der Niederösterreicher Alexander Schmirl schien bis zuletzt in den Top-Drei auf und beendete den Grunddurchgang schließlich mit 625,7 Ringen als Fünfter. Thomas Mathis, der dritte Österreicher in dieser Qualifikation, konnte das Ergebnis aus dem Teambewerb nicht wiederholen. Gute 623,1 Ringe reichten für die Finalqualifikation nicht aus, so belegte der Vorarlberger Liegenspezialist den 16. Platz von 65 Startern.
Potential nicht voll ausgeschöpftIm Finale konnten die beiden Olympia-Quotenplatzträger Raser und Schmirl ihr Potential nicht voll ausschöpfen. Dennoch dürfen sie sich über die Finalplatzierungen und die Ränge sechs und sieben freuen. Weltrekordhalter und klarer Favorit, Sergey Kamenskiy (RUS), führte bis zur Hälfte des Finales, musste sich aber letztendlich seinem Landsmann Sergei Kovalenko geschlagen geben, der sich die Goldmedaille sicherte. Bronze ging an Vitali Bubnovich aus Bulgarien.
Weitere Informationen beim Österreichischen Schützenbund: ÖSB


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