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Bauern wollen neues Images
ST. PÖLTEN/HAFNERBACH. Das Bild zu zeichnen, wie Leben und Arbeit am Bauernhof tatsächlich sind, ...

... solle nicht anderen überlassen werden, sondern von der Landwirtschaft selbst gemacht werden, meint der Präsident der Landwirtschaftskammer Hermman Schultes heute bei einem Pressegespräch in Hafnerbach. Gleichzeitig wurde auf bestehende Initiativen hingeweisen und neue präsentiert. Wichtig sei, so Schultes, dass sich Bauern auch als Botschafter der Landwirtschaft verstehen und sich dafür ausbilden lassen sollten. Bei den Schulungen helfen wir den Bäuerinnen und Bauern in ihrem Auftritt sicherer und in der Botschaft klar zu werden, damit das ankommende Bild unserer bäuerlichen Wirklichkeit entspricht. Als Adressaten seien vor allem auch Kinder wesentlich. „Es ist unser erklärtes Ziel mittelfristig doppelt so viele Kinder mit der Landwirtschaft in Berührung zu bringen und demnächst flächendeckend in Niederösterreich Angebote für Schulen und Kindergärten zur Verfügung zu stellen“, meint etwa Landesrat Stephan Pernkopf. Ganz besonders freue es ihn, dass die Landjugend mit der Initiative “Back to school“ neu mit an Bord ist. Hier schildern junge Menschen, was es heiße heute einen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen. Ob „live“ am Bauernhof oder im Klassenzimmer mit Seminarbäuerinnen bzw. jungen Hofübernehmern – Erlebnis Bauernhof bietet für alle Altersstufen entsprechende Angebote. Man baue aber bereits auf vielen guten Aktivitäten auf: Zum Beispiel haben Kinder schon jetzt die Möglichkeit, zusätzlich zum Angebot von „Erlebnis Bauernhof“, einen ihrer 25 Schulmilchbauern in NÖ zu besuchen und direkt zu erfahren, wie ihre Pausengetränke entstehen“, ergänzt Schultes. Bildungslandesrätin Barbara Schwarz unterstütze die Anliegen der Bauern und ruft die Schulen auf, das Thema „Erlebnis Bauernhof“ aktiv in Anspruch zu nehmen. „Es ist wichtig, dass Kinder sehen, lernen und begreifen, wo die Produkte, die sie im Geschäft kaufen, herkommen. Die Initiative der Landwirtschaft böte den Kindergärten und Schulen eine gute Gelegenheit, den direkten Kontakt zwischen Kindern, Pädagogen und der Bauernschaft herzustellen und somit das Leben im ländlichen Raum für alle begreifbar zu machen. In unserer heutigen modernen Zeit darf der Blick auf das Wesentliche nicht verloren gehen und damit ist auch gemeint, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie unser Essen entsteht“, so Schwarz über die Initiative und hob die große Bedeutung der Wertschätzung der bäuerlichen Arbeiten und Tätigkeiten hervor. Eckpunkte „Erlebnis Bauernhof“ Die Angebotspfeiler der Initiative § Schule am Bauernhof – Einen Bauernhof drei Stunden live erleben § Landwirtschaft in der Schule – Seminarbäuerinnen besuchen eine Klasse § Back to school – JunglandwirtInnen erzählen von ihrem Beruf Strategische Ziele von „Erlebnis Bauernhof“ § Bündelung aller zertifizierten landwirtschaftlichen Exkursions- und Unterrichtsangebote für Kinder Ausbau der bestehenden Angebote (Gemeinsame Bewerbung) § Flächendeckendes Angebot in Niederösterreich - Motivation der LandwirtInnen zur Teilnahme durch unterschiedlich intensive Programme erhöhen § Verdoppelung der teilnehmenden Kinder (von ca. 20.000 auf 40.000 Kinder bis 2017) – jedes Kind soll im Laufe seiner Schulbildung mindestens einmal auf einem Bauernhof gewesen sein § PädagogInnen-Ausbildung: Jede angehende Lehrkraft soll während der Ausbildung das Angebot von Erlebnis Bauernhof kennengelernt haben § Regionale Vernetzung der Bäuerinnen und Bauern, die „Erlebnis Bauernhof“ anbieten Weitere Informationen zum Projekt: www.erlebnisbauernhof-noe.at


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