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BEZIRK. Zu einer Halbjahresbilanz des NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes trafen sich Nationalrat Fritz Ofenauer, Landtagsabgeordneter Martin Michalitsch, Landtagsabgeordnete Bettina Rausch sowie NÖAAB Bezirksobmann Kurt Wittmann.

Trafen sich zu einem sommerlichen Resümee (v. li.): Nationalrat Fritz Ofenauer, Landtagsabgeordneter Martin Michalitsch, Landtagsabgeordnete Bettina Rausch, NÖAAB-Bezirksobmann Kurt Wittmann Foto: zVg

Ein Thema war die Reform der Mindestsicherung. „Erst vor kurzem hat Landesobmann Bundesminister Wolfgang Sobotka die Forderungen des NÖAAB bekräftigt und neben der Deckelung der Mindestsicherung bei 1.500 € Geldleistungen pro Haushalt und der Mindestaufenthaltsdauer für den vollen Bezug von fünf Jahren auch den Vorschlag nach gemeinnütziger Arbeit für Mindestsicherungsbezieher in die Diskussion eingebracht. Hier haben wir klar für diese Reform Stellung bezogen und werden uns intensiv in die Verhandlungen einbringen“, betont Bezirksparteiobmann Martin Michalitsch.

Flexible Arbeitszeiten

Der NÖAAB habe sich laut Wittmann in den letzten Monaten auch intensiv in die Debatte um eine Flexibilisierung und Individualisierung der Arbeitszeit eingebracht. „Gerade weil immer mehr Arbeitnehmer selbst Verantwortung für ihre Arbeitszeit übernehmen wollen, braucht es einen neuen Zugang zur Regelung derselben“, betont der Bezirksobmann und unterstreicht zugleich, dass man die Arbeitszeit nicht aushebeln wolle. Es brauche aber eine gute Balance zwischen Schutz und Eigenverantwortung.

„Anforderungen an Arbeitszeit ändern sich“

„Gerade im Arbeitsleben ändern sich immer wieder Anforderungen an die eigene Arbeitszeit, wenn wir zum Beispiel an Weiterbildung, an die Gründung einer Familie, an eine Auszeit oder Krankheit denken“, meint Nationalrat Fritz Ofenauer.

Öffnungsklausel

Die Idee des NÖAAB: „Wir wollen mit der Idee einer Öffnungsklausel im Arbeitszeitgesetz für bestimmte Branchen Möglichkeiten für eigenverantwortliche Arbeitnehmer schaffen und in Einklang mit Schutzbestimmungen für schwache Arbeitnehmer bringen“, so Landtagsabgeordnete Bettina Rausch.


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