24 Absolventen aus dem Bezirk St. Pölten zeigen Höchstleistungen bei ländlicher Fortbildung
BEZIRK. 232 Personen absolvierten in der vergangenen Bildungssaison 2017/18 Zertifikatslehrgänge des Ländlichen Fortbildungsinstituts NÖ (LFI NÖ). 24 Bauern aus dem Bezirk St. Pölten konnten sich über ihren erfolgreichen Abschluss freuen und nahmen ihr Zertifikat entgegen.

Im Rahmen einer Festveranstaltung in der Landwirtschaftskammer NÖ erhielten 232 Absolventen der LFI-Zertifikatslehrgänge ihre Abschlussurkunden. „Weiterbildung bedeutet, immer auch gleichzeitig ein Stück zu wachsen. Es heißt, sich selbst und seinen Betrieb weiterzuentwickeln. Sich Zeit dafür zu nehmen, ist bei unserem anspruchsvollen Arbeitsalltag am Hof oft nicht leicht. Aber es macht sich bezahlt und man ist immer am Puls der Zeit“, erklärte Landwirtschaftskammer Niederösterreich-Vizepräsidentin Theresia Meier.
Wissensvorsprung durch Ausbildung
2017 konnte das LFI gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern 3641 Veranstaltungen durchführen und damit rund 107.000 Personen erreichen. „Die Bildungsangebote des LFI bringen unseren Bauern den Wissensvorsprung, den man heute braucht, um der Gesellschaft das Beste bieten zu können. Für betriebliche Weiterentwicklung und innovative Ideen ist das richtige Knowhow die richtige Basis, um damit auch in Zukunft Erfolg zu haben. Dabei versuchen wir ein möglichst breites Spektrum in höchster Qualität anzubieten, um für jeden Geschmack das Richtige im Angebot zu haben“, erklärte Andreas Ehrenbrandtner, Obmann des LFI NÖ und zeigte sich erfreut, dass sich die Angebote des ländlichen Fortbildungsinstitutes auch bei Nicht-Landwirten immer größerer Beliebtheit erfreuen. Denn bei Lehrgängen zu Natur- und Umweltthemen sollen nicht nur Bauern auf ihre Kosten kommen, sondern alle, die daran interessiert sind.
LFI Zertifikatslehrgänge bieten Qualität und Vielfalt
LFI-Zertifikatslehrgänge sind bundesweit geregelte, qualitativ anspruchsvolle Bildungsmaßnahmen in der Erwachsenenbildung. Zielgruppe sind Bauern, die in einem bestimmten Betriebszweig – wie etwa Direktvermarktung, Bio-Weinbau oder Urlaub am Bauernhof – Kenntnisse erwerben oder vertiefen wollen. Es besuchen aber auch andere an Natur- und Umweltthemen interessierte Personen Lehrgänge, wie beispielsweise zum Thema Kräuterpädagogik.
Dauer zwischen 80 und 160 Stunden
Je nach Lehrgang beträgt die Dauer zwischen 80 und 160 Stunden. Nach erfolgreich abgelegter Abschlussarbeit inklusive Prüfung und einer Mindestanwesenheit von 80 Prozent erhalten die Teilnehmer das Zertifikat. Die Drop-Out-Rate bei LFI Kursen ist im Übrigen sehr niedrig. Etwa 95 Prozent der Teilnehmer, die einen Zertifikatslehrgang beginnen, schließen diesen auch ab. Das bestätigt, dass den Besuchern dieser Kurse angeboten wird, was sie erwartet haben. Es werden auch laufend weitere Lehrgänge entwickelt, die auf die Ansprüche der Bevölkerung im ländlichen Raum abgestimmt sind.
Hintergrundinformationen zum LFI NÖ
Das Ländliche Fortbildungsinstitut ist die Bildungseinrichtung der Landwirtschaftskammer und wurde 1972 gegründet. Seit 1997 besteht das LFI in der Rechtsform eines Vereins. In Kooperation mit Partnerorganisationen wie Land-Impulse, Bio-Austria und anderen wird jährlich ein Bildungsprogramm für möglichst alle Sparten in der Land- und Forstwirtschaft erstellt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Angebote für Konsumenten und Interessierte an Natur- und Umweltthemen. Die Bildungsangebote erstrecken sich von kürzeren Fachvorträgen und Seminaren bis hin zu mehrtägigen Zertifikatslehrgängen. Das Bildungsprogramm erscheint jährlich im Herbst.


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