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PIELACHTAL. Die Kleinregion Pielachtal startet die Umsetzung einer Wirtschaftskooperation. Bei einer Informationsveranstaltung mit ecoplus wurde das Projekt den Gemeindevertretern des Pielachtals präsentiert. Bis Ende des Jahres sollen in allen acht Gemeinden die notwendigen Beschlüsse in den Gemeinderäten vorliegen.

Informationsveranstaltung „Wirtschaft im Pielachtal“ (v.l.): Bgm. Kurt Wittmann, Sabrina Hoppel, Daniela Melchardt, Andreas Kirisits, Andreas Ganaus, Herbert Gödel, Bgm. Ernst Kulovits, Sigfried Krickl, Herbert Schwaiger, Grünbichler, Christa Schmirl, Raimund Heiss, Andrea Kotmiller, Bgm. Anton Grubner, Bgm. Peter Kalteis, Anja Leitner, Michael Kern, Franz Mandl, Elisabeth Widder-Wieland, Thomas Zeilinger, Karl-Peter Bacher, Hubert Gansch, Luise Doppler, Bgm. Franz Größbacher, Alfred Mühlbacher, Engelbert Fahrngruber und Heinrich Putzenlechner Foto: Melanie Scholze-Simmel

Interkommunale Kooperationen sind für die Gemeinden des Dirndltals nichts Neues. Zu den Themen Wirtschaft und Betriebsansiedelungen bislang aber schon. Denn wenn es um Betriebsansiedelungen geht, endet normalerweise die Kooperationsbereitschaft bei Gemeinden und das „Kirchturmdenken“ setzt ein. Die Kleinregion Pielachtal setzt mit dieser Kooperation ein weiteres Zeichen für die gut funktionierende Zusammenarbeit und möchte Betriebsansiedlungen in der Region und damit Arbeitsplätze zukünftig gemeinsam forcieren und schaffen.

Kommunalsteuerausgleich und Standortmarketing

Das Ziel der Wirtschaftskooperation Pielachtal ist die Erhöhung der Standortattraktivität der Region, die Ansiedlung neuer Unternehmen und die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen in der Region, unter dem Gesichtspunkt einer regional abgestimmten Vorgehensweise. Durch eine schlagkräftige Positionierung am Standortmarkt und die Konzentration der Kräfte sollen bereits bestehende und gewidmete Betriebsflächen vermarktet werden. Diese umfassen derzeit in Summe 260.000 Quadratmeter gewerbliches Bauland und 17 leer stehende Betriebsobjekte, die für Ansiedlungen zur Verfügung stehen. (Stand: Sommer 2017) Zur Milderung der Standortkonkurrenz soll es einen Ausgleich der Kommunalsteuereinnahmen auf Neuansiedelungen geben.  

„Wirtschaftstreibende unterstützen“

„Wir müssen in der Kleinregion Pielachtal die Wirtschaftstreibenden bestmöglich unterstützen. Sie schaffen Arbeitsplätze für die Bevölkerung und sind somit wichtig für die gute Entwicklung im Tal.“, erklärt Kurt Wittmann, Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal.

Große Zustimmung von Gemeindevertretern

Die anwesenden Gemeindevertreter waren sich einig: es kann und soll in naher Zukunft darum gehen, die Wirtschaft der gesamten Kleinregion zu stärken. Mit den zu setzenden Maßnahmen will man nicht das Rad neu erfinden, sondern bestehende Strukturen nutzen. Fragen zum Projekt konnten anwesende Vertreter an die Kooperationspartner von ecoplus Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, Steuerberatung Heiss, Urbanek Lind Schmied Reisch Rechtsanwälte OG sowie an die Bürgermeister der Region stellen.


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