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Durchwachsene Kriminalitätsstatistik (mit Fotoserie)

Gesamt gesehen, sank die Kriminalität in Niederösterreich im Jahre 2014 im Vergleich zu 2013 um immerhin 1,2 Prozent. So gab es insgesamt 75.352 Anzeigen, 2013 waren es noch 76.264. In die Höhe schnellte allerdings der Bereich der Fremdenpolizeilichen Delikte. Und zwar von 2.746 auf 3.767. Das habe allerdings mit dem Schlepperunwesen zu tun, führt Landespolizeidirektor Franz Prucher in einer Pressekonferenz aus. Und zwar deshalb, weil jedes Schlepper-Delikt das hier gestrandete Flüchtlinge betrifft, in Traiskirchen angezeigt wird. „Auch dann, wenn sie im Ausland begangen wurden“, greift Prucher Kritikern vor. Einbrüche Auch bei den Einbruchsdiebstählen ist ein leichtes Plus von 124 Fälle zu verzeichnen. Die Gesamtanzahl der gemeldeten Delikte in diesem Bereich stieg somit auf insgesamt 3231 Fälle. Die Aufklärungsquote von 10 Prozent ist allerdings relativ gering. Gewalt Anders bei den Gewaltdelikten, die Aufklärungsquote liegt hier bei 88 Prozent. Die Anzahl der Delikte sank leicht von 4.864 auf 4.747. Dennoch keine geringe Zahl. Internet-Ganoven Bei der Cyberkriminalität registriert man einen leichten Rückgang um 36 Fälle. 1.580 Anzeigen wurden in Niederösterreich im Jahr 2014 eingebracht. Den Hauptteil bildet der Internetbetrug (1.096 angezeigte Fälle). Die Aufklärungsquote lag bei 38 Prozent. Hohe WirtschaftskriminalitätDie Wirtschaftskriminalität ist nach wie vor hoch, sank aber dennoch von 8.179 auf 7.512 angezeigte Delikte. Sachbeschädigungen wurden im Jahr 2013 9.251 vermerkt. 2014 lagen sie bei 8.874. Der Diebstahl von Kraftfahrzeugen ist weiterhin rückläufig. In Gesamtniederösterreich gab es 579 angezeigte Fälle, das ist ein Minus von 20 Delikten im Vergleich zu 2013. „Die Aufklärungsquote steigerte sich ich in den letzten Jahren auf beinahe 17 Prozent“. Die meisten Täter sind Inländer Wer übrigens meint, die meisten Verbrechen würden von Ausländern begangen werden, den straft die Statistik Lügen: Von insgesamt 36.180 ermittelten Tatverdächtigen sind 25.941 (71,7%) Österreicher und 10.239 (28,3%) Bürger anderer Staaten. Hier geht es zur Fotoserie Die Herausforderungen für 2014 seien bei einerseits bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität in Wohnungen und Wohnhäuser und der in Kraftfahrzeuge gewesen, führen die drei Polizeioffiziere Franz Prucher, Rudolf Slamanig und Anton Haumer aus. Ein weiterer Schwerpunkt wurde in die Bekämpfung der illegalen Migration gesetzt. 2014 umgesetzte Maßnahmen waren schwerpunktmäßige Kontrollen an neuralgischen Punkten, verstärkter Einsatz von Technik zur Erkennung von entfremdeten oder gefahndeten Fahrzeugen, die Verstärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, Schwerpunktaktionen im Rahmen der SOKO Ost und SOKO Kfz in der Ostregion Niederösterreichs, Zielgruppenorientierte Präventionsveranstaltungen, Durchführung von Präventionsveranstaltungen für Schüler zum Thema Cybersicherheit und Präsentation des Films „Cybercrime und Jugendliche“ gemeinsam mit dem Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) Landesklub Niederösterreich und eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Schutz des Eigenheimes“. Für 2015 seien Maßnahmen wie folgt vorgesehen: schwerpunktmäßige Kontrollen von Exekutivbediensteten an neuralgischen Punkten im hochrangigen Straßennetz, Präventionsveranstaltungen für spezifische Gruppen der Gesellschaft in Kooperation mit Interessensvertretungen (wie zum Beispiel „Sicherheit für Seniorinnen und Senioren“), Intensivierung des Einsatzes von elektronischen Fahndungsmitteln wie dem Kennzeichen-Erkennungssystem entlang der Hauptverkehrsrouten, Verstärkung der lokalen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen der Landespolizeidirektion Niederösterreich und angrenzenden Polizeibehörden in Tschechien und der Slowakei uvm. Weitere Artikel:St. Pölten St. Pölten Land ----------------------------------------------------------------------------------- Kontakt: REDAKTION TIPS ST. PÖLTEN Werner Pelz (Postfach 39, 3101 St. Pölten)Mobil: 0676/700 11 75Mail: w.pelz@tips.at (oder alternativ we_pe@gmx.at)


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