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NÖ Kulturwege bilden seit zehn Jahren die Schönheit Niederösterreichs ab

Thomas Lettner, 19.10.2016 13:27

ST. PÖLTEN. In der NÖ Landesbibliothek wurde gestern Abend der zehnte Geburtstag der NÖ Kulturwege gefeiert. Mittlerweile gibt es 44 Bände, die mit Berichten und beeindruckenden Fotos Touristen und Einheimische zum Besuch niederösterreichischer Regionen und Denkmäler animieren.

  1 / 3   Projektkoordinator Thomas Neuhauser und Archivdirektor Willibald Rosner (2.v.r.) mit den Autorinnen Gabriele Stöger-Spevak und Mella Waldstein Fotos: Thomas Lettner

„Die Dörfer und Landschaft Niederösterreichs sind einzigartig, das spiegelt sich auch in jedem einzelnen Band der Kulturwege wider. So umfangreich die Schönheit Niederösterreichs ist, so umfangreich sind auch die Bände“, sagte Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in ihrer Eröffnungsrede.

Musik-Kulturweg soll neu angegangen werden

Anschließend berichteten Willibald Rosner, Direktor des NÖ Landesarchivs und Gründer der NÖ Kulturwege, sowie Gabriele Stöger-Spevak und Mella Waldstein, Autorinnen vieler Bände der Kulturwege, von ihrer Arbeit und gaben Einblick in das „Making of“ eines Kulturführers. Rosner verriet, welche Ideen für weitere Kulturwege noch geplant sind. Zu diesen zählen ein Jüdischer als auch ein Evangelischer Kulturweg, ein Kulturweg über die Region entlang der Leitha sowie über die Hinterlassenschaften des Ersten Weltkriegs. „Wir hatten auch einen Horrorband über Musik in Niederösterreich, der leider abgestürzt ist. Der Musik-Kulturweg spukt aber immer noch in meinem Kopf herum“, erzählte er.

Kulturwege-App

Thomas Neuhauser, seit zehn Jahren Projektkoordinator der Kulturwege, moderierte die Veranstaltung und stellte die Kulturwege-App vor, die kostenlos bei iTunes oder Google Play herunter geladen werden kann und in der alle 44 Kulturwege abgespeichert sind. Am Startbildschirm erscheinen verschiedene Sehenswürdigkeiten, die Lust auf Niederösterreichs Kulturgüter machen. „Man kann nach Kategorien wie Burgen, Schlösser oder Naturdenkmäler suchen oder diese kombinieren. Um später nicht lange suchen zu müssen, kann ein Ort oder eine Kategorie auch als Favorit abgespeichert werden“, sagte Neuhauser. Möglich ist auch, bei Eingabe einer Kilometeranzahl nach weiteren Kultur- oder Naturdenkmälern in der Umgebung eines gewissen Ortes zu suchen. Die Fotos, viele davon Flugaufnahmen, stammen von Fotograf Robert Herbst. Auch eine Satellitenansicht ist möglich, genauso wie eine Offline-Nutzung, sollte kein Empfang vorhanden sein.

Auf der Facebook-Seite der Kulturwege hat man außerdem Einsicht auf Neuigkeiten, Veranstaltungen und Fotoalben.


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