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ST. PÖLTEN. Am Sonntag, 18. März, 18 Uhr, stehen drei große Zentren der Barockmusik im Mittelpunkt des diesjährigen Passionskonzerts der Domkantorei St. Pölten unter der Leitung von Otto Kargl.
 

Die Domkantorei freut sich am 18. März auf das Passionskonzert im St. Pöltner Dom. Foto: Daniela Matejschek

Mit „Jesu meine Freude“ erklingt J.S. Bachs variationsreiche Verarbeitung des berühmten Chorals von Martin Luther. Die fünfstimmige Motette entstand 1723 in Leipzig. Wie in so vielen Werken begleitet ein Choral die kontrapunktisch kunstvoll gearbeiteten Sätze. Am Schluss eine der berührendsten Bearbeitungen überhaupt „Gute Nacht o Wesen“. Mit dem hochexpressiven Lamento von Carissimi, Rom 1650 – der Trauergesang eines Vaters über seine Tochter – und dem Psalm 6 von Monteverdi, Venedig 1640 verzaubert die Klangwelt des 17. Jahrhunderts. Scharf kontrastieren dazu Texte der Karwoche in der Vertonung von Poulenc und Radulescu. An der Viola da Gamba ist Pierre Pitzl zu hören.


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