tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen
14-jähriger Dschihadist verurteilt
ST. PÖLTEN. Wenig Reue zeigte der Möchtegern-Terrorist heute vor Gericht. Das Gericht erachtete ...

... seine Schuld als erwiesen und verurteilte den 14-Jährigen zu zwei Jahren Freiheitsstrafe, davon acht Monate unbedingt. „Von unserer Seite überlegen wir noch, ob gegen das Urteil berufen wird“, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung des noch nicht rechtskräftig Verurteilten nahm das Urteil an. Der Prozess fand teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, was mit der Schutzwürdigkeit des Jugendlichen begründet wurde. Auch wenn der Angeklagte sich nicht reuig zeigte, legte er aber ein Geständnis ab. Das wirkte sich auch positiv auf das Urteil aus, wie Richter Markus Grünberger begründete. Der junge Mann wird nun für drei Monate hinter schwedische Gardinen wandern, da er bereits den Rest der aufgebrummten acht Monate in U-Haft verbrachte. Der Sonderschüler, eigentlich ein Alevit, war zunehmend von den Ideen der sunnitisch ausgerichteten Terrormiliz “Islamischen Staates“ beseelt und habe offenbar Bestätigung für sein Verhalten gesucht, wie der Staatsanwalt ausführte. Sein Verteidiger bewertet die Haltung des 14-Jährigen in seiner damaligen Situation als „perspektivenlos“, glaubt diesen nun als geläutert. Hier die Vorgeschichte: Möchtegern-Terrorist vor Gericht


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden