Pfadfinder: 'Kritische und mündige Menschen sind das Ziel' (mit Fotoserie)
KARLSTETTEN. „Es geht immer in die Natur raus“, erklärt die Chefin der Karlstetter Pfadfinder, Irene Riedl, „denn unsere Nachkommen sollen ihren Lebensraum schätzen und schützen lernen“.

Warum mit virtuellen Spielen in einer digitalen Scheinwelt am Bildschirm Zeit verschwenden, wenn die Wirklichkeit viel spannender ist? Beobachtet man das Treiben der Karlstetter Pfadfinder, spürt man so richtig die Begeisterung an der Sache. „Das ist selbstverständlich bei uns“, bestätigt Riedl, von Beruf Bankangestellte in St. Pölten. Mit Schnüren „bewaffnet“ geht es immer wieder in den Wald, um etwas zu bauen, ergänzt Vorstandsmitglied Thomas Jappel. Auch Spiritualität spielt eine Rolle bei den Pfadis. Aber diese sei interkonfessionell.
„Bei uns können Menschen aller Konfessionen und Weltanschauungen mit demokratischem Verständnis mitmachen“, so Riedl. Daher seien die Pfadfinder auch auf keinen Fall einer politischen Partei nahestehend. Darauf lege man besonderen Wert. Die Bezeichnung der Mitglieder ist von ihrem Alter abhängig. Die Wichtl und Wölflinge sind im Volksschulalter angesiedelt, die Caravelles und Explorer im Hauptschul-, die Rangers und Rovers im Oberstufenalter.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden