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Küng dankt Pfarren für Flüchtlingshilfe und setzt auf weitere Angebote

Leserartikel Werner Pelz, 09.09.2015 08:25

ST.PÖLTEN/DIÖZESE. Er habe „den Eindruck, dass viele in unserer Diözese sehr großzügig auf den Aufruf reagiert haben, Flüchtlinge aufzunehmen“, schreibt der römisch-katholische Bischof, Klaus Küng, in einem Brief an die Pfarren der Diözese St. Pölten. Es seien bereits „viele echte Werke der Barmherzigkeit“ geschehen. Besonders dankbar sei er der Caritas der Diözese, die ihre Aufgaben „immer wieder verlässlich“ wahrnehme.

Bischof Küng richtet sich in Sachen Flüchtlingshilfe in einem Brief an die Pfarrgemeinden in der Diözese. Foto: Pelz

Gleichzeitig bittet der Bischof, „dass in allen Pfarrgemeinde- und Pfarrkirchenräten, in allen katholischen Einrichtungen und Vereinigungen in der nächsten Zeit einmal mehr überlegt wird, welche bis jetzt ungenützten Hilfsangebote in Frage kämen und welche Möglichkeiten sofort umsetzbar sind“.

Die großen Probleme könnten zwar von uns nicht gelöst werden, so Küng, „aber wir können und müssen Nächstenliebe üben“. Er sei davon „überzeugt, dass wir noch wachsen können und müssen“, dies sei ein „Ruf der Stunde“. Küng wörtlich: „Wahrscheinlich haben wir uns schon alle das eine oder andere Mal gefragt, ob wir dem entsprechen, was in dieser Situation Gott von uns erwartet oder ob es noch mehr Möglichkeiten gibt zu helfen.“

Unterstützung für die Pfarren

Um die Pfarren bei ihren Aktivitäten für die Flüchtinge zu unterstützen, gibt es mehrere Angebote, die der Bischof in seinem Brief anführt. So bietet die Caritas der Diözese St. Pölten fachliche Unterstützung. Unter der Nummer 0676/83844-303 steht eine Person zur Verfügung, die sofort Auskunft geben kann oder in komplexeren Angelegenheiten (das Asyl- und Fremdengesetz betreffend oder sozial-rechtliche Belange, Fragestellungen zu den Bedingungen der Wohnmöglichkeit, der Mindestsicherung) ehest Rückmeldung gibt.

Fachbereich eingerichtetZudem richtet die Caritas noch im September zur Unterstützung der Pfarren einen Fachbereich zu den Themen „Flüchtlinge und Migration“ ein. Die Angebote sind dann auf der Homepage (www.caritas-stpoelten.at) ersichtlich.Wenn es um die Verwendung kirchlicher Gebäude in der Pfarre geht, kann man sich an den diözesanen Flüchtlingsbeauftragten (Mag. Stefan Stöger Tel.: 02742/324-352, E-Mail: recht@kirche.at) wenden.

Die Caritas bietet auch regionale Vernetzungstreffen zur Flüchtlingsarbeit in den Pfarren an. Die nächsten Termine sind am Dienstag, den 29. September, um 19 Uhr im Pfarrsaal Zwettl und am Dienstag, den 13. Oktober, um19 Uhr im Pfarrzentrum Steinakirchen.


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