Feuerwehr: Mit gasdichten Schutzanzügen gegen Kühlmittelaustritt im Sportzentrum
ST. PÖLTEN. Angespannt und konzentriert mussten die Florianis heute gegen einen unerwarteten Schadensfall vorgehen. Ein Alarm aus dem SPORT.ZENTRUM.Niederösterreich war eingegangen. Der Grund: dem Eismeister war ein stechender, charakteristischer Geruch im Bereich der Eishalle aufgefallen. Die Ursache war rasch geklärt: Flüssiges, giftiges Ammoniak, das als Kühlmittel für das Eis in der Sporthalle eingesetzt wird, war aus einer unter Druck stehenden Leitung ausgetreten und hatte sich in den, die Atemwege stark reizenden Gaszustand verändert. In größeren Mengen kann das Gas schwere Verätzungen in der Lunge und sogar Lungenödeme auslösen.

Nach der ausgelösten Alarmierungskette rückten die Feuerwehren St. Pölten Stadt und St. Pölten Wagram - und das, bevor noch die vor Ort installierten Sensoren ausgelösten hatten. „Der diensthabende Disponent in der Bereichsalarmzentrale löste gemäß eigens erstelltem Alarmplan Alarmstufe „Schadstoff 2“ aus. Gleichzeitig erfolgte die Alarmierung der Spezialisten der Abschnitts-Schadstoffgruppe St.Pölten. Vor Ort ließen der Wagramer Feuerwehrkommandant Hauptbrandinspektor Leopold Lenz und Landesbranddirektor Dietmar Fahrafellner umgehend notwendige Erstmaßnahmen setzen: Die gesamte Eishalle wurde für Besucher gesperrt, ebenso der unmittelbar betroffene Bereich im und um den Technikraum“, beschreibt es die Pressestelle der Feuerwehr St. Pölten Wagram.
Leck aufgespürt
Gleichzeitig wurde ein dreiköpfiger Trupp mit gasdichten Chemikalien-Schutzanzügen der Schutzstufe 3 (CSA III) zur Lecksuche geschickt, der die defekte Ammoniakleitung aufspürte und mit Spezialwerkzeug reparierte. Schon nach kurzer Zeit konnte der Austritt des giftigen Gases stoppen. DAnach wurden Entlüftungsmaßnahmen und finalisierende Kontrollmessungen durchgeführt, bevor die Eishalle wieder für die Besucher freigegeben wurde.
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27.11.2015 14:16
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