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SANKT PÖLTEN-LAND. Alle 48 NÖ Landespflegeheime werden aktuell mit neuen, pinkfarbenen Warnwesten ausgestattet. Sie sollen das Personal „beim Einsatz im Ernstfall“ für alle Beteiligten rasch und leicht erkennbar machen.

Foto (v.l.n.r.): Präsentation der neuen Warnwesten für die Landespflegeheime: Gerhard Heilig (Rettungssanitäter und Projektverantwortlicher), Heimdirektorin Ingrid Lester, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Andrea-Maria Ketzer Foto: NLK Pfeiffer

„Da bei Übungseinsätzen oder im schlimmsten Fall eines realen Katastrophenfalles innerhalb kürzester Zeit dutzende Einsatzkräfte der ortsansässigen und umliegenden Feuerwehren, Rettungsorganisationen, Polizei, Medien, Angehörige oder Anrainer vor Ort sind und jede Minute zählt, ist es wichtig gut vorbereitet zu sein und möglichst rasch die zuständigen Ansprechpartner und fachkundigen Auskunftspersonen des Heimes zu finden“, erklärt dazu Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz. Die neuen, auffälligen Warnwesten und eine einfache, leicht verständliche Kennzeichnung der sie tragenden Personen mit „Direktion“, „Pflege“, „Brandschutz“, „Haustechnik“ oder „Heimarzt“ bzw. „Heimärztin“ sollen dabei helfen.

Bei Blaulichtorganisationen erprobt

Was bei den Blaulichtorganisationen schon bisher üblich und bestens erprobt ist, wolle man jetzt auch für die Landespflegeheime einführen, so die Landesrätin. Damit das neue „System“ der Warnwesten auch funktioniere, werde es ab sofort bei den Brandschutz-, Sicherheits- oder Evakuierungsübungen, wie sie regelmäßig in den Häusern stattfinden, eingesetzt.

48 Standorte

Das Land NÖ ist mit 48 Standorten, 5.770 Pflege- und Betreuungsplätzen, 5.100 Beschäftigten und einem Jahresbudget von rund 270 Millionen Euro der größte Pflegeheimbetreiber in Niederösterreich.


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