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Anlässlich des internationalen Tages gegen Homophobie setzten die Jungen Grünen St. Pölten mit einer Fotoaktion am Riemerplatz ein Zeichen für die Öffnung der Ehe.

Junge Grüne fordern forderten gestern am Tag gegen Homophobie die für sie längst überfällige Öffnung der Ehe. Foto: Melissan Mumic / Junge Grüne St. Pölten

„Immer noch dürfen gleichgeschlechtliche Paare in Österreich nicht heiraten. Diese Diskriminierung muss ein Ende haben“, sagte Fiona Karl, Sprecherin der Jungen Grünen St. Pölten. Während die Ehe für alle in Ländern wie Spanien und Frankreich längst zum Alltag gehört, bliebe Österreich weiterhin in der Vergangenheit stecken. „Anstatt der Ehe für alle gibt es mit der eingetragenen Partnerschaft nur eine lächerliche Pseudo-Gleichstellung. Wir wollen echte Gleichstellung, und das für alle“, fordert Karl.

Ehe für alle

Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof verlangte bereits 2010 das Recht auf Eheschließung auch auf gleichgeschlechtliche Paare anzuwenden. Das EU-Parlament erklärte die Öffnung der Ehe sogar zur Menschenrechtsfrage. Dass Österreich die Ehe für alle immer noch verhindert, sei schlichtweg peinlich, sagt Fiona Karl. „Es muss egal sein, wen wir lieben. Wir sagen: Ehe für alle.“


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