Besucherrekord bei der Langen Nacht der Kirchen
BEZIRK ST. PÖLTEN. Die Diözese St. Pölten lud am Freitag zu Veranstaltungen im Stift Herzogenburg, in die Pfarre Ober-Grafendorf, in den Dom St. Pölten, in die Pfarrkirche Stattersdorf sowie ins Refugium Hochstrass ein. Tausende Besucher kamen, um ihre Pfarren näher kennen zu lernen.

Unter dem Motto „Flöten und Pfeifen – Gold und Silber – Brot und Wein“ gab das Stift Herzogenburg einen Einblick in verschiedene Bereiche. Liturgische Geräte wie Ziborien, Monstranzen und Kelche wurden gezeigt. Anschließend stellte Stiftsorganist Johannes Zimmerl die Orgeln des Stifts vor, anfangs die Truhenorgeln in der Osterkapelle und der Stiftskirche, dann die barocke Hencke-Orgel. In Ober-Grafendorf gab es einen Luftballonstart, musikalische Einlagen und Kirchenführungen. Auch die Pfarr-Jugend stellte sich vor.
Vor dem Dom in St. Pölten erklärten Dompfarrer Norbert Burmettler und Bischofssektretär Fritz Brunthaler die Bedeutung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit sowie der Heiligen Pforten. In Stattersdorf fand ein Vespergottesdienst gemeinsam mit der serbisch-orthodoxen Kirche Stattersdorf und der rumänisch-orthodoxen Kirche in Harland statt. Im Refugium Hochstrass lernten Kinder die Geschichte Davids kennen. Auch das Kloster Hochstrass wurde anhand von Bild- und Filmdokumenten vorgestellt.
Zum dritten Mal nahm die Pfarre Neulengbach an der Langen Nacht teil. Während den Kindern unter anderem die Entstehung des Weihrauchs erklärt wurde, durften die Erwachsenen an der Führung mit Ferdinand Klimka und Ewald Furtmüller unter dem Motto „Die Spuren der Franziskaner in der Pfarrkirche“ teilnehmen. Abschließend gab es ein Konzert mit Liedern von Johannes Brahms und ein Nachtgebet (Komplet).


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