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ST. PÖLTEN. In ihren Aktionswochen „Frei leben – Frei fahren“ fordern die Jungen Grünen St. Pölten einen massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs sowie gratis Öffis für Alle. Damit soll nicht nur Verschmutzung und Lärm der Riegel vorgeschoben, sondern auch die Diskriminierung ärmerer Menschen beendet werden.

Fiona Karl (l.) und Magdalena Streif, Sprecherin und Aktivistin der Jungen Grünen St. Pölten, forderten mit einer Aktion am Hauptbahnhof gratis Öffis Foto: Junge Grüne / Stefan Glaser

„Gute Öffis bedeuten mehr Selbstbestimmung und Möglichkeiten, besonders für jüngere und ältere Menschen“, sagte Fiona Karl, Sprecherin der Jungen Grünen St. Pölten. „Mehr Angebote, bessere Anbindungen und nied­rigere Preise führen zu mehr Möglichkeiten und mehr Selbstbestimmung für viele Menschen in der Stadt.“ Sicheres Heimkommen mit Nachtbussen und Sammeltaxis, gute Anbindungen auch am Wochenende und dichtere Interval­le würden nicht nur Selbstbestimmung ermöglichen, sondern auch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bedeuten. Finanzierbar sind gratis Öffis für Karl allemal. „Gratis Öffis sind finanzierbar. Nur rund ein Drittel des öffentlichen Verkehrs wird momentan aus Ticketein­nahmen bezahlt“, meint sie. Auch ärmere Menschen könnten die Öffis vermehrt nutzen. „Eine Wende hin zu mehr Öffis und freier Mobilität ist die soziale und umweltfreundliche Antwort auf viele Probleme“, so Karl abschließend.


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