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ST. PÖLTEN. Rund 70 Radler sowie die Radlobby und die Radlselbsthilfewerkstatt St. Pölten feierten vergangenen Mittwoch mit einer 14 Kilometer langen Radparade durch die Landeshauptstadt den 200. Geburtstag des Velos. Mitte Juni jährte sich nämlich zum 200. Mal die Jungfernfahrt des Karl Freiherr von Drais mit seiner von ihm 1817 konstruierten „Laufmaschine“, die auch unter dem Namen „Draisine“ bekannt ist und als Vorläufer des heutigen Fahrrads gilt.

14 Kilometer legten die Teilnehmer der Radparade zurück. Fotos: Johannes Graf
  1 / 3   14 Kilometer legten die Teilnehmer der Radparade zurück. Fotos: Johannes Graf

Die Distanz der Radparade orientierte sich dabei an der von Drais mit seiner Laufmaschine zurückgelegten Strecke von circa 14 Kilometern. Die Route verlief vom Bahnhofsplatz mit einer kleinen Runde durch die Innenstadt über die neue Traisenbrücke nach Wagram, durch den Landhaustunnel über den Niederösterreichring wieder von Osten nach Westen in den Stadtwald mit einer kleinen „Höhenwertung“.

Prämierung für historischste Erscheinung

In der Alten Reichsstraße bei der Radschneiderei gab es einen Zwischenstopp. Hier wurde die historischste Erscheinung prämiert. Herr Johannes Graf überzeugte die Jury bestehend aus Mitradlern mit französischem Tandemrad mit klassischem Picknickkorb und der passenden Tweedlook-Kleidung.

Draisinen-Basteln im Sonnenpark

Über die Mariazeller Straße gings in den Süden und schließlich zum Sonnenpark. Unter Anleitung der Radlselbsthilfewerkstatt wurde im Sonnenpark eine Draisine gebastelt. Es gab verschiedenste Funbikes zum Ausprobieren und einen Velogolf-Bewerb. Bei optimalen Wetterbedingungen wurde unter Bäumen gepicknickt und velosophiert.


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