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NÖ Bauernbund informierte bei „Österreich isst frei“ über die Bedeutung regionaler Lebensmittel

Thomas Lettner, 23.10.2017 08:21

ST. PÖLTEN. Unter dem Motto „Österreich isst frei“ setzte der Niederösterreichische Bauernbund vergangenen Samstag am Domplatz rund um den Nationalfeiertag am 26. Oktober wieder ein Zeichen für die Zukunft der heimischen Landwirtschaft.

Mitglieder des NÖ Bauernbunds machten auf die Bedeutung des regionalen Einkaufs und den Wert landwirtschaftlicher Leistungen aufmerksam. Foto: Thomas Lettner

Im Bauernbundhauptbezirk St. Pölten beteiligten sich Hauptbezirksbauernratsobfrau Doris Schmidl sowie die Funktionäre aus den Teilbezirken Altlengbach, Kirchberg und Herzogenburg gemeinsam mit 16 Bauern an der Sympathiekundgebung. Vor dem Bauernmarkt in St. Pölten wurden der direkte Meinungsaustausch und das Gespräch mit den Konsumenten gesucht.

Mehrwert für den Konsumenten

„Die Lebensmittelmärkte in Österreich bieten gerne regionale, nachhaltig produzierte, gesunde Produkte an und setzen auf heimische Qualität statt auf Industrielebensmittel. Doch ständige Preisvergleiche mit deutschen Diskontern seitens der Arbeiterkammer und eine negative Preisspirale nach unten mit Rabattaktionen schaden dem Handel ebenso wie uns“, erklärte Bauernbund-Frau Doris Schmidl: „Ziel muss es sein, dass der Konsument einen Mehrwert bekommt, ohne dass Handel und Bauern dabei drauf zahlen!“

Echte Partnerschaft in Wertschöpfungskette gefordert

Jeder entscheide beim Einkauf darüber, welche Produkte eine Berechtigung im Regal haben. Heimische Produkte seien frei von Gentechnik bei Milch, Ei und Geflügel. Österreichische Lebensmittel würden auf kleinstrukturierten Familienbetrieben mit höchsten Tierschutzstandards produziert werden. „Wir brauchen eine echte und faire Partnerschaft zwischen Bauern, Verarbeitern, Handel und Konsumenten – mit einem Verständnis für den echten Preis und Wert bäuerlicher Produkte“, so Obmann Doris Schmidl abschließend.


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