Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Holocaust-Überlebender Marko Feingold spricht im Museum NÖ über den Naziterror und Antisemitismus

Thomas Lettner, 07.02.2018 09:38

ST. PÖLTEN. Marko Feingold, mit 104 Jahren einer der letzten Überlebenden des NS-Regimes und unermüdlicher Mahner vor Faschismus und Antisemitismus, erzählt beim Zeitzeugenforum „Erzählte Geschichte“ im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich im Gespräch mit Reinhard Linke vom  Naziterror im März 1938, von seinem Überleben im Konzentrationslager, von der Behandlung von Juden im Nachkriegs-Österreich und von aktuellen Problemen mit Antisemitismus.

Marko Feingold ist seit 1979 Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg. Foto: Otto Müller Verlag

Als Marko Feingold am 28. Mai 1913 zur Welt kam, war Franz Joseph noch Kaiser von Österreich. Auch seine drei Geschwister wurden noch in die Donaumonarchie geboren. Die Ausrufung der Ersten Republik am 12. November 1918 hat bei ihm keine Erinnerungen hinterlassen, dafür aber die beeindruckende Rauchsäule, als am 15. Juli 1927 der Justizpalast brannte. Nach erfolgloser Flucht vor den Nazis überlebte Marko Feingold die vier Konzentrationslager Auschwitz, Neuengamme, Dachau und Buchenwald. Mit seinem Geschäft „Wiener Moden“ in Salzburg schaffte er sich nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue wirtschaftliche Existenz. 1979 wurde er Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, ein Amt, das er bis heute bekleidet.

Wann und Wo:

  • Mittwoch, 7. März, 18 Uhr
  • Museum Niederösterreich (Museumskino Kulturbezirk 5, 3100 St. Pölten)

Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden