Aus dem Pilotprojekt e-Schmiede wird ein Co-Creation Space
ST. PÖLTEN. Im Rathaus fand diese Woche das e-Schmiede-Symposium „Ein Co-Creation Space für St. Pölten“ statt, das dazu einlud, das Potential des Co-Creation Spaces kennenzulernen.

Die e-Schmiede, veranstaltet vom Österreichischen Institut für nachhaltige Entwicklung, wurde vergangenes Jahr erstmals am Gelände des Kunst- und Kulturvereins Lames im Sonnenpark veranstaltet. Junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren konnten beispielsweise an einem Solar-Workshop, einer Windrad-Selbstbau-Werkstatt, einer Schweiß- und Upcycling-Werkstatt oder an Exkursionen und Filmabenden teilnehmen. „Ziel des Projekts ist, dass sich Jugendliche und junge Erwachsene mit erneuerbarer Energie, nachhaltiger Mobilität und Stadtentwicklung beschäftigen und dabei kreative Lösungen und Zukunftsperspektiven entwickeln. Sie können dabei ihre Stärken und Potentiale für ihren beruflichen Werdegang entdecken“, erklärt Projektleiter Tobias Rogalli.
Bedürfnisse der jungen Generation werden erhoben
Das e-Schmiede Symposium „Ein Co-Creation Space für St. Pölten“ lud dazu ein, das Potential des Co-Creation Spaces kennenzulernen. Der Fokus im Jahr 2018 liegt verstärkt auf der Verbindung von Kunst und Nachhaltigkeit. Eine qualitative Bedürfnis- und Sozialraumanalyse begleitet das Projekt. „Ziel war die Erhebung der aktuellen Bedürfnisse der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in St. Pölten unter Berücksichtigung der verschiedenen jugendkulturellen Szenen beziehungsweise sozioökonomischer Milieus“, erklärt der Autor Stephan Schimanowa.


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