Caritas der Diözese St. Pölten engagiert sich seit 40 Jahren im Bereich Pflege und Betreuung zu Hause
ST. PÖLTEN. In der Fachhochschule St. Pölten fand im Beisein von Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Diözesanbischof Klaus Küng heute der offizielle Festakt zu „40 Jahre Betreuen und Pflegen zu Hause“ der Caritas der Diözese St. Pölten statt.

Seit 40 Jahren engagiert sich die Caritas der Diözese St. Pölten im Bereich Pflege und Betreuung zu Hause. In der Diözese St. Pölten sind dazu täglich Pflegende in 35 Sozialstationen im Einsatz für pflegebedürftige, kranke und/oder alte Menschen, Personen, die ihre letzte Lebensphase bis zum Tod in der häuslichen Umgebung verbringen wollen, oder aber auch für die Unterstützung pflegender Angehöriger.
Buch über die Entstehungsgeschichte
Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das Buch „Leben ist Veränderung – Erinnerungen eines Quereinsteigers“ von Alt-Caritasdirektor Werner Scholz präsentiert. Darin beschreibt er unter anderem die Entstehung der mobilen Hauskrankenpflege in der Caritas Diözese St. Pölten. Bereits im Oktober 1978 übernahm die Caritas der Diözese St. Pölten gemeinsam mit dem Lions-Club in einem Nachbarschaftshilfeprojekt die ersten mobilen Betreuungen pflegebedürftiger Menschen. Zehn Jahre später wurden von 33 hauptamtlichen Mitarbeitern und 236 Nachbarschaftshelfern mehr als 600 Menschen versorgt. In der Diözese St. Pölten arbeiten heute mehr als 800 Mitarbeiterinnen im Bereich Betreuen und Pflegen zu Hause. Im vergangenen Jahr haben sie knapp 4500 Kunden in mehr als 630.000 Einsatzstunden betreut.
Vorbildliche Leistung der Mitarbeiter
„40 Jahre mobile Pflege der Caritas St. Pölten - das ist ein großartiges Jubiläum und dafür möchte ich vorweg einmal ein herzliches Dankeschön sagen. Danke seitens des Landes Niederösterreich für die jahrelange Partnerschaft. Und danke auch seitens der zahlreichen, fürsorglich betreuten Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die sich tagtäglich auf die Caritas verlassen können. Die Caritas ist für das Land Niederösterreich ein wesentlicher Partner und was ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten, ist für unser Bundesland und die Menschen einzigartig und vorbildlich. Der niederösterreichische Sozialbereich wäre ohne Caritas undenkbar. Ganz besonders, was die mobile Pflege betrifft. Denn der größte Wunsch der älteren Bevölkerung ist es, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden alt zu werden. Mit den mobilen Diensten der Caritas ist das möglich. Sie sorgen für eine individuelle Pflege und Betreuung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter orientieren sich an der Situation jedes einzelnen Menschen und überlegen gemeinsam, was notwendig ist“, so Landesrätin Teschl-Hofmeister.


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