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ST. PÖLTEN. Bei der Gesa in der Daniel Gran Straße 36 fand vergangene Woche zum ersten Mal ein Repair Café statt. Die Besucher brachten kaputte Dinge mit, die sie dann unter Anleitung von Fachpersonal reparieren konnten.

  1 / 2   Beim Repair Café, das zukünftig einmal im Monat stattfinden soll, werden kaputte Dinge unter Anleitung von Fachpersonal repariert. Fotos: Thomas Lettner

„Das Repair Café soll helfen, Müll zu vermeiden, und ein Zeichen gegen die Wegwerf-Gesellschaft setzen“, erklärt Gesa-Geschäftsführer Johann Lechner. „Learning by doing“ steht im Vordergrund. Die Facharbeiter arbeiten rein ehrenamtlich, freiwillige Spenden werden aber angenommen. Das nächste Repair Café findet im Herbst statt. Ziel ist es, das Repair Café zukünftig einmal im Monat zu veranstalten.

Großteils regionale Baustoffe

Am Freitag, 22. Juni, 11 Uhr, findet wieder eine Führung durch das Haus des Lernens statt. Architekt Martin Aichholzer wird die Teilnehmer durch das größte strohgedämmte Gebäude Österreichs führen. Das Haus des Lernens wird von regionalen Handwerksbetrieben gebaut. Auf drei Ebenen und 1236 Quadratmetern werden Arbeits- und Lernräume errichtet. Die ebenfalls aus der Region stammenden Baustoffe stammen zu 90 Prozent aus regenerierbaren Quellen wie Holz, Stroh, Hanf und Lehm. Finanziert wird das Gebäude zum einen aus Bankdarlehen und zum anderen aus Nachrangdarlehen, mit denen auch Privatpersonen das Projekt unterstützen können.


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