ArbeitnehmerInnnenzentrum und FF St. Pölten-Stadt übten den Ernstfall
ST. PÖLTEN. Das ArbeitnehmerInnenzentrum (ANZ) St. Pölten führte diese Woche erstmals einen Feueralarm gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr St. Pölten-Stadt durch.

Das Ausgangsszenario sah vor, dass ein Brand im mittleren Stiegenhaus ausgebrochen war. Alle 320 Mitarbeiter wurden evakuiert, mussten dabei aber den verrauchten Bereich umgehen und das Gebäude über positionierte Fluchtwege verlassen. Unterstützt wurden sie von 30 Evakuierungshelfern, also Mitarbeitern, die ein eintägiges Brandschutzseminar und einen Ersthelferkurs absolviert hatten. Die FF St. Pölten-Stadt, die von Brandrat Max Ovecha kommandiert wurde, rückte mit einer Löschtruppe und zwei Fahrzeugen mit acht Mann an. Ihre Aufgabe war es, den Brand im Stiegenhaus zu löschen, zwei Personen aus dem Brandabschnitt zu retten und eine Personenrettung von außen über das dritte Stockwerk durchzuführen. Abschließend besprach Christoph Böck, der Brandschutzbeauftragte des ANZ St. Pölten, mit den Evakuierungshelfern die Übung und hielt eine Fragerunde ab.


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