Fahrrad-Sicherheitstraining für Volksschulkinder
Seit elf Jahren finden an niederösterreichischen Volksschulen AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt)-Radworkshops statt. Bisher erhielten dabei rund 64.000 sechs- bis zehnjährige Kinder der ersten bis vierten Schulstufe wesentliche Kenntnisse für den sicheren Umgang mit dem Fahrrad. Auch die Volksschule Grillparzer 2 in St. Pölten beteiligte sich an der Initiative.

Auf einem mit Hütchen festgesetzten Geschicklichkeitsparcours auf dem Sportareal der Volksschule Grillparzer 2 galt es verschiedene Übungen zu meistern. Die Schüler konnten beispielsweise Notbremsübungen durchführen oder über kleine Rampen fahren. Abschließend erhielten die Schüler eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme. „Grundidee hinter dem AUVA-Radworkshop ist die Verbesserung der Motorik der Kinder beim Radfahren. Denn die Beherrschung des Rades, auch in ungewöhnlichen Situationen, ist für eine sichere Teilnahme am Verkehr unerlässlich“, erklärt Bernd Toplak, Präventionsexperte der AUVA-Landesstelle Wien. Nicht nur werden die Schüler bei den Workshops zu mehr Bewegung animiert, sondern sie trainieren auch ihre Motorik, den Gleichgewichtssinn und ihre Koordination. Darüber hinaus erlernen sie Wissenswertes über technische Details des Fahrrads und die Bedeutung des Fahrradhelms.
51 Volksschulen beteiligen sich
Jährlich finanziert die AUVA mit Unterstützung des Landes Niederösterreich und des Verkehrsministeriums rund 80 Radworkshop-Tage an den heimischen Volksschulen. Heuer werden weitere 5750 Kinder bei 82 Einsatztagen an 51 Volksschulen teilnehmen. „Mit Programmen wie dem AUVA-Radworkshop tragen wir dazu bei, dass die Kinder sicher mit dem Fahrrad unterwegs sind und Stürze, Unfälle und Verletzungen vermeiden können. Was die Kinder beim Radworkshop spielerisch üben, hilft ihnen nicht nur am Schulweg, sondern auch im Alltag und in der Freizeit“, sagte Toplak.


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