Nach eigener Krise zur Beraterin für Menschen mit Problemen
ST. PÖLTEN. Der Lebensweg von Claudia Lind war geprägt von den verschiedensten Schicksalsschlägen. Ihre eigenen schmerzhaften Erlebnisse halfen ihr, Empathie für die Mitmenschen zu entwickeln und sie bei Problemen als Beraterin zu begleiten.

„Meine eigene Beraterin hörte mir zu, holte mich dort ab, wo ich mich zu diesem Zeitpunkt befand und nahm mich einfach ernst. Mein Gott, tat das gut“, erinnert sich Lind an ihre dunklen Stunden zurück, in denen sie auch Suizidgedanken hegte. Die Beraterin war es auch, die Lind auf die Idee brachte, die Ausbildung zur diplomierten Ehe-, Familien- und Lebensberaterin zu machen. „Heute kann ich an meine Vergangenheit zurückdenken ohne dass es wehtut“, sagt sie. Jetzt ist sie es, die zuhört und ihre Klienten von dort abholt, wo sie sich befinden. Lind geht es jedoch nicht nur ums Zuhören, sondern auch darum, gemeinsam mit den Klienten festgefahrene Verhaltensmuster und Glaubenssätze zu erkennen und bei Bedarf zu verändern, um ein glücklicheres, zufriedeneres und selbstbestimtes Leben führen zu können. Um ihre Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, hat Lind weitere Ausbildungen wie die zur diplomierten Trainerin im systemischen Familienstellen oder zur mental healing Begleiterin (KUBYmethode®) absolviert. Wichtig ist ihr vor allem, die Klienten niemals zu werten, sondern sie als die Menschen anzunehmen, die sie wirklich sind.


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