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30 Gemeinden erhalten Förderung bei Initiative „Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung“

Thomas Lettner, 26.02.2018 15:15

ST. PÖLTEN. Im Landhaus fand vergangene Woche zum dritten Mal eine Auftaktveranstaltung der seit 2015 laufenden Förderinitiative „Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung“ - eine Kooperation zwischen dem Land Niederösterreich, der NÖ Familienland GmbH und der Aktion „Natur im Garten“ statt. Über 60 Gemeinden nutzten die Gelegenheit und stellten einen Antrag auf Förderung. Eine unabhängige Jury bewertete alle eingegangenen Projekte, aus denen wiederum 30 Siegergemeinden hervorgingen. 

Die Gemeinde Lichtenegg freut sich wie 29 weitere Gemeinden über einen neuen Bewegungsraum: (v.l.) Bürgermeister Josef Schrammel, Landesrätin Barbara Schwarz, Landesrat Karl Wilfing, Direktorin Susanne Schmid mit den Kindern Jonas und Laura Mandl und Rene Vollnhofer Foto: NLK Burchhart

Das Land Niederösterreich stellt von 2015 bis 2019 insgesamt vier Millionen Euro für die Neugestaltung von Schulhöfen und (Generationen-) Spielplätzen zur Verfügung. Neben der finanziellen Unterstützung umfasst die Initiative auch eine umfangreiche Prozessbegleitung durch die NÖ Familienland GmbH und Mitbeteiligungsprojekte für Kinder und Jugendliche.

Raum zum Spielen

Die Gemeinden und Schulen werden von Beginn an bei der Ideenfindung, Planung und Umsetzung unterstützt und beraten. Die zukünftigen Nutzer beteiligen sich an der „Spielforscher-Werkstatt“, dem „Bau- und Spieltag“ sowie der „Pflanz-Werkstatt“ und tragen somit einen wesentlichen Teil zur Planung und Gestaltung des neuen Bewegungsraums bei. „Kinder und Jugendliche brauchen bedürfnisgerecht gestalteten Raum zum freien Bewegen, zum Spielen und zum Freunde treffen - sowohl in der Schule als auch in ihrer Freizeit“, betonte Landesrätin Barbara Schwarz (ÖVP).

Kinder lernen den Umgang mit der Natur

Landesrat Karl Wilfing (ÖVP) hob hervor, dass auch der naturnahe Aspekt besonders groß geschrieben wird: „Naturnah gestaltete Schulhöfe und Spielplätze bieten zahlreiche Vorteile. Der Unterricht wird greifbarer, die Erholungswirkung in den Pausen steigt und die Kinder lernen den Umgang in und mit der Natur.“ Die Bepflanzungskonzepte folgen den Kernkriterien der Aktion „Natur im Garten“ - Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel sowie auf Torf.

Erfolgsmodell Förderaktion

Bisher wurden im Rahmen der Förderaktion, die sich in drei Perioden gliedert, bereits 60 Schulfreiräume und Spielplätze eröffnet. Die 30 Gemeinden, die kürzlich den Projektauftakt feierten, starten noch heuer mit der Planung und Umsetzung und werden ihre neuen Bewegungs- und Begegnungsräume bis Juni 2019 eröffnen.

30 Siegergemeinden

Die 30 Siegergemeinden aus Förderperiode III sind die Gemeinden Texingtal, Lichtenegg, Seebenstein, Waidmannsfeld und Weinzierl am Walde, die Marktgemeinden Breitenfurt, Tulbing, Reichenau an der Rax, Rappottenstein, St. Leonhard am Hornerwald, Nöchling, Albrechtsberg, Aggsbach Markt, Brunn am Gebirge, Mönichkirchen, Purgstall, Schönberg am Kamp, Eichgraben, Paudorf, Schweiggers, Wullersdorf, Jedenspeigen, Schwarzenau und Kirchschlag, die Mittelschulgemeinde Hollabrunn, die Praxisvolksschule Baden und die Stadtgemeinden Groß Gerungs, Schrems, Ebreichsdorf und Zwettl.


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