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ST. PÖLTEN. Serienmeister HYPO NÖ 1 ist eine der stärksten Mannschaften im Handballsport - es hätte ein kleines Wunder bedurft, hätten die St. Pöltner Handballdamen der Union ihre Gegnerinnen in die Knie zwingen können.

  1 / 4   Fotos: Mit fünf Toren war Lisa Felsberger wieder einmal die beste Werferin ihres Teams. Foto: Privat

Auch wenn das HYPO-Team aus Maria Enzersdorf derzeit nicht an die internationalen Erfolge der letzten Jahrzehnte anknüpfen kann, war Hypo NÖ die letzten 39 Saisonen immer Österreichischer Meister und beendete die Hinrunde nach der historischen Niederlage gegen die Frauen aus Korneuburg auf dem zweiten Tabellenplatz.

Die Gastgeberinnen in Maria Enzersdorf zeigen von Beginn an, dass sie das bessere Team sind. Sie gehen nach rund einer Spielminute in Führung und treffen in der siebten Minute bereits zum 5:0. Nach einem Team Time Out kann Josi Mayer das erste Tor für ihr Team erzielen, die Gastgeberinnen geben ihre Führung aber über das gesamte Spiel hinweg nicht mehr aus der Hand und bauen diese bis zum Halbzeitstand von 22:7 souverän aus.

Auch in der zweiten Spielhälfte ändert sich am Spielverlauf wenig. Phasenweise können die St. Pöltnerinnen um Spielmacherin Lisa Felsberger im Angriff gute Chancen erspielen, zu oft gibt es für sie aber gegen die körperlich starken Gegnerinnen kein Durchkommen. Und auch in der Abwehr gelingt es zu selten, die starken Gastgeberinnen durch eine aggressive Deckungsleistung unter Druck zu setzen. Die Serienmeister können das Spiel mit 45:17 deutlich für sich entscheiden.

Trainer Jan Packa gratuliert den Gastgeberinnen nach dem Spiel zum verdienten Sieg und meint: „Hypo hat verdient gewonnen. Es war von Beginn an klar, dass es gegen dieses starke Team für uns sehr schwer werden würde. Schade, dass wir nicht konsequent genug gespielt haben, um die Tordifferenz geringer zu halten, aber trotzdem sind gerade diese Spiele wichtig für uns, denn gegen diese starken Gegnerinnen können wir uns weiterentwickeln und auf die kommenden Spiele vorbereiten!“

Nach einer dreiwöchigen Spielpause geht's am 14. Februar um 18 Uhr in der Prandtauerhalle in St. Pölten gegen die die MGA Fivers.

Die Spielerinnen und ihre Treffer: Halm, Weber; Schubert, Laimer (1), Schmölz, Hetemaj, Berger, Hollaus (2), Szostak (1), Felsberger (5), Mayer (2), Wagner (4), Hintermeier (1), Hohensteiner (1);

Auch Unter-19-Team scheitert diesmal

WHA U19: Das Ziel der Mannschaft unter 19 war es, das Match gegen Hypo 1 zu gewinnen, da das Heimspiel mit nur einem Tor verloren gegangen war. Zu Beginn halten die Spielerinnen gut mit und gehen beim Spielstand von 19:16 in die Halbzeitpause. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte spielen sie noch gut mit, doch dann wird dem Team der verletzungsbedingt minimierte Kader zum Verhängnis. Das Spiel endet beim Spielstand von 38:27.


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