"Der Aufstieg ist ein langgehegter Wunsch"
Admira Wacker beendete gestern abend die Träume des SKN St. Pölten auf einen erneuten Einzug ins ÖFB-Cupfinale. Trotz einer starken Leistung musste man sich in der Südstadt mit 1:2 geschlagen geben.

Dabei hat es nach dem 0:0 in der ersten Halbzeit noch gut ausgesehen. Manuel Hartl traf nach einem Pass von Lukas Thürauer ins lange Eck (50.). Die Führung währte aber nur zwei Minuten, als Lukas Grozurek den Ausgleich für die Hausherren erzielte. Kurz darauf fälschte SKN-Verteidiger Daniel Petrovic einen Schuss von Dominik Starkl unglücklich ins eigene Tor zum Endstand ab (59.). „Es ist schade, dass wir die Führung nicht behalten konnten. Wir waren zu euphorisch und zu unkonzentriert nach dem Führungstreffer. Es war ein offenes Spiel, das wir letztendlich unglücklich verloren haben“, resümmierte SKN-Trainer Karl Daxbacher nach dem Spiel.
Aufstieg lieber als Cupfinale
Nach dem verlorenen Halbfinale liegt der Fokus nun ganz auf den letzten acht Spielen in der Sky Go Ersten Liga. Dass es nicht einfach wird ist Daxbacher bewusst. „Es kommt ein schweres Programm auf uns zu. Die Möglichkeit zum Aufstieg ist da, aber es ist noch ein weiter Weg. Das Torverhältnis spricht auch nicht für uns“, sagte der 63-Jährige. Der Aufstieg wäre ihm ohnehin lieber als das nun ausgeträumte Cupfinale. „Er ist ein langgehegter Wunsch und wäre für den ganzen Verein ein immenser Motivationsschub.“


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