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Der erste Neuzugang für die kommende Saison steht bei den St. Pöltner Falken bereits fest. Der 145-fache österreichische Nationalspieler Markus Wagesreiter kehrt in seine Heimatstadt zurück und wird das letzte Kapitel seiner erfolgreichen Karriere bei den St. Pöltner Falken in Angriff nehmen.

v.l.: Udo Stachelberger (Sportlicher Leiter), Markus Wagesreiter, Ibish Taqui (Trainer) Foto: SU Falkensteiner Katschberg St.Pölten - Die Falken

In den nächsten zwei Jahren wird der 34-Jährige zusammen mit dem Team um Trainer Ibish Taqui und Tormann Wolfgang Filzwieser den Wiederaufstieg in die HLA (Handball Liga Austria) angehen. Für die Falken bedeutet die Rückkehr von Wagesreiter mehr als nur eine Verstärkung: Durch seine Vergangenheit als St. Pöltner Eigenbauspieler, seine sportlichen Erfolge und seine menschlichen Qualitäten ist er Repräsentationsfigur des Vereins und Identifikationsfigur für die Jugendspieler zugleich.

Legionär in Deutschland

Markus Wagesreiter begann in seiner Heimatstadt bei Union St. Pölten mit dem Handballspiel. Später debütierte er für den nahe gelegenen UHC Tulln in der Handball Liga Austria. Mit Tulln gewann er 2004 den österreichischen Pokal. Ein Jahr später wechselte Wagesreiter zum Ligakonkurrenten Superfund Hard, mit dem er 2007 österreichischer Vizemeister wurde. Wagesreiter wechselte zur Eintracht Hildesheim in die deutsche 2. Handball-Bundesliga, im Sommer 2008 wurde er von HBW Balingen-Weilstetten verpflichtet. Mit dem Saisonende 2009/10 wechselte Wagesreiter zu Bregenz Handball, im Sommer 2012 dann zu West Wien. Insgesamtbrachte er es auf 145 Länderspiele für die österreichische Männer-Handballnationalmannschaft, zwei Teilnahmen bei der Handball-WM und zwei Teilnahmen bei der Handball-EM (9. Platz Heim-EM 2010). Wagesreiter erhält bei den Falken einen Zwei Jahres-Vertrag.


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