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ST. PÖLTEN. Die Union St. Pölten gewann gestern zum Abschluss der zweiten WHA-Runde gegen den Favoriten ATV TDE Group Trofaiach aus der Steiermark mit 26:29 (15:12). Es war für die St. Pöltnerinnen der erste Auswärtssieg in der WHA (Women Handball Austria), der höchsten Frauen-Handballliga Österreichs.

Das siegreiche WHA-Team der Union St. Pölten. Foto: Andrea Halm
  1 / 2   Das siegreiche WHA-Team der Union St. Pölten. Foto: Andrea Halm

Die St. Pöltnerinnen begannen das Spiel sehr konzentriert, hatte Trofaiach doch letzte Woche die starken Dornbirnerinnen 39:20 aus der Halle geschossen. Konsequent arbeiteten sie in der Deckung, kontrollierten die starke Trofaiacher Kreisspielerin und verkrafteten insgesamt 16 Minuten Unterzahlspiel. Die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen, die St. Pöltnerinnen konnten gestützt von der starken Tajda Tripkovic im Tor ein schnelles Spiel aufziehen und kamen über die zweite Welle zu schönen Toren. Nur kurz vor der Pause konnte sich Trofaiach mit drei Toren absetzen. Diesem Rückstand lief St. Pölten trotz großen kämpferischen Einsatzes dann bis zu 46. Minute nach, als Lisa Felsberger zum 20:20 ausglich. Das Spiel blieb knapp, doch fünf Minuten vor Schluss war klar, dass St. Pölten das Spiel nicht mehr aus der Hand geben würde. Ruhig wurde der Vorsprung auf drei Tore vergrößert und St. Pölten konnte sich schlussendlich über einen 26:29 Sieg freuen.

„Eine herausragende kämpferische Leistung. Wir haben bewiesen, wie sehr wir uns im letzten Jahr weiterentwickelt haben. Auch bei einem knappen Spielstand verlieren wir nicht die Nerven, sondern besinnen uns auf unsere Stärken. Ich bin sehr stolz auf mein Team und gratuliere ihnen zum ersten Auswärtssieg in der WHA“, freute sich Trainer Jan Packa nach dem Schlusspfiff. 

Auch U18-Team erfolgreich

Auch die Mädels der WHA-U18 siegten gegen WHA ATV TDE Group Trofaiach. Sie starteten gut ins Spiel und setzten sich von Anfang an gegen die Gegner durch. Jessica Hollaus baute den Vorsprung in der 14. Minute auf +6 aus. In der Halbzeit stand es bereits 9:16 für die St. Pöltnerinnen, weshalb sie gelassen in die zweite Hälfte starteten. Durch die konstant starke Leistung konnte der Vorsprung gehalten werden. Rebecca Eigner zeigte besonderen Siegeswillen und konnte mit zehn Toren von sich überzeugen. Durch den Zusammenhalt der Mannschaft endete das anspruchsvolle Spiel schließlich mit einem Spielstand von 23:31 für unser Team.


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