Wieninger und Bahledova scheiden bei Premiere League-Turnier in Dubai nach erster Runde aus
ST. PÖLTEN/DUBAI. Die beiden SLZ/BORGL-Athletinnen Patricia Bahledova und Kristin Wieninger vom UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten standen vor kurzem im rot-weiß-roten Aufgebot des Premiere League-Turniers in Dubai. 77 Nationen aller fünf Kontinente hatten mit 892 Nennungen ihre allerbesten Karateka in die größte Stadt am Persischen Golf gebracht.

Der Kata-Bewerb der Damen begann erfolgsversprechend: Die EM-Fünfte Kristin Wieninger besiegte in der ersten Runde die Kanadierin Hana Furumoto-Deshaies glatt mit 5:0, blieb aber in der drauffolgenden Begegnung an der vierfachen spanischen Jugend-Europameisterin Margarita Morata mit 1:4 hängen.
Trostrunde nicht erreicht
Im anderen Pool ein ähnliches Bild: Die Jugend-WM-Dritte von 2015 Patricia Bahledova überfuhr ihre kanadische Erstrunden-Gegnerin Valentyna Zolotarova ebenfalls mit 5:0, unterlag aber kurz darauf der Vietnamesin Thi Hang Nguyen mit 2:3. Da Morata und Nguyen ebenfalls frühzeitig ausschieden, blieb den beiden Niederösterreicherinnen trotz Top-Leistung der Weg in die Trostrunde versperrt.
Auch Weltmeister schieden aus
„Die Premiere League ist unsere Champions-League. Da liegen Sieg und Niederlage leistungsmäßig hauchdünn beisammen, da gibt es keine schwachen Gegner“, sagte Kristin Wieninger. Das mussten auch Weltmeister wie Sara Battaglia (Italien) und Antonio Diaz (Venezuela) mit einem unerwarteten Out hinnehmen. Dennoch sahen Sportlerinnen und Trainer die ansteigende Formkurve, die bei der Jugend-WM im Herbst ihren Höhepunkt erreichen sollte.


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